Scheune nach Blitzeinschlag abgebrannt

Am Montagabend hat ein Blitz in eine Scheune in Steckborn eingeschlagen - das Gebäude brannte ab. Im Kanton St.Gallen kam es zu einigen Einsätzen wegen Wasser in Kellern und umgestürzten Baustellen-Abschrankungen.

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Der Brand ereignete sich in der Nacht von Montag auf Dienstag. (Bild: pd)

Der Brand ereignete sich in der Nacht von Montag auf Dienstag. (Bild: pd)

Am Montagabend zog erneut ein Gewitter über die Ostschweiz. Den grössten Schaden gab es bei einem Blitzeinschlag in eine Scheune in Steckborn.

Die Scheune brannte komplett nieder. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Die Scheune brannte komplett nieder. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Der Brand ereignete sich in der Nacht von Montag auf Dienstag. (Bild: pd)

Der Brand ereignete sich in der Nacht von Montag auf Dienstag. (Bild: pd)


Grossaufgebot der Feuerwehren
Kurz nach Mitternacht alarmierte der Landwirt im "Kapf" oberhalb von Steckborn die Notrufzentrale bei der Kantonspolizei Thurgau. Eine Scheune stehe in Flammen. Die Stützpunktfeuerwehr Steckborn rückte mit allen verfügbaren Kräften aus und bekämpfte den Brand. Für die Sicherstellung der Wasserzufuhr kamen die Feuerwehr Homburg und die Stützpunktfeuerwehr Kreuzlingen zum Einsatz. Während die Scheune vollständig niederbrannte, gelang es den Einsatzkräften, ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus und weitere Gebäude zu verhindern. Beim Brand wurde niemand verletzt. Auch Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens lässt sich noch nicht beziffern.

Zur Zeit des Brandausbruchs zog ein heftiges Unwetter mit Blitzen und Donner über die Region Steckborn. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau geht aufgrund seiner Abklärungen davon aus, dass ein Blitzeinschlag das Feuer verursacht hat. "Es liegen keinerlei Anhaltspunkte für eine andere Ursache vor", heisst es im Communiqué der Polizei.

Wasser lief in Keller
Im Kanton St.Gallen kam es zu insgesamt acht Einsätzen wegen des Gewitters, wie Sprecher Hanspeter Krüsi festhält. Dabei ging es um umgestürzte Baustellen-Abschrankungen sowie Wasser, das in Keller gelaufen war. (dwa)