Saxerriet-Bau soll günstiger werden

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Kantonsrat Die vorberatende Kommission des St. Galler Kantonsrates empfiehlt, dem für 2019 geplanten Bau des Unterhalts- und Handwerkszentrums der Strafanstalt Saxerriet zuzustimmen. Sie schlägt aber vor, den Kreditrahmen vorerst von 9,8 auf 8 Millionen Franken zu reduzieren, wie sie mitteilt. Aufgrund des neuen Immobilienmanagements des Kantons – die Regierung muss neu Eckpunkte sowie Anlagekosten festlegen – gaben in der Kommission insbesondere die Baukosten zu reden. Sollte sich in der Detailplanung zeigen, dass sich die von der Kommission georteten Einsparungsmöglichkeiten (namentlich bei den Planungskosten) nicht realisieren liessen, könnte die Regierung «als ultima ratio» einen begründeten Nachtragskredit beantragen, heisst es. Die Vorlage wird in der Junisession in erster Lesung beraten.

Die Kommission wolle ausdrücklich am Bauvorhaben, insbesondere an der vorgesehenen Nutzfläche und der geplanten Fotovoltaikanlage, festhalten. Die Kommission habe nach einer Begehung der bestehenden Gebäude und des Geländes festgestellt, dass die heutigen Standorte für Unterhalts- und Handwerksarbeiten (UZH) zu klein und viele Arbeitsabläufe deshalb improvisiert seien.

Mit dem Bau eines UHZ könnten künftig zweckmässige und arbeitsrechtlich konforme Arbeitsplätze angeboten werden, heisst es. Bauliche und energetische Mängel würden beseitigt und die Vollzugsarbeit des Betreuungspersonals zudem vereinfacht. Die Unterhaltsarbeiten von Immobilien und des Fuhrparks könnten verstärkt selber erbracht werden. Die seitlichen Gebäudebereiche sind zweistöckig geplant. Im Erdgeschoss entstehen eine Schreinerei, eine Malerei, eine Reparaturwerkstatt und mehrere Büros. Die Materiallagerräume sind vor allem aus rechtlichen Gründen im Obergeschoss angesiedelt. Im mittleren Gebäudeteil, der über die gesamte Gebäudehöhe reicht, sind die Schlosserei und die Agrowerkstatt untergebracht. (red)