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Sanfter Umbau der Oberstufe

Niveaugruppen In der Oberstufe soll im Kanton St. Gallen der Unterricht in Niveaugruppen eingeführt werden. Damit würden Mischformen zwischen Real- und Sekundarstufe ermöglicht. Die vorberatende Kommission des Kantonsrates unterstützt entsprechende Vorschläge von Regierung und Erziehungsrat.

Bisher werden im Kanton St. Gallen fast alle Oberstufenzentren mit Sekundar- und Realklassen geführt. Die vorberatende Kommission hat dazu einen Reformvorschlag von Regierung und Erziehungsrat beraten und unterstützt die Stossrichtung. Die Rahmenbedingungen für die Oberstufe sollten gezielt angepasst werden, um die Schüler optimal zu fördern, heisst es in der Mitteilung der Kommission vom Donnerstag. So soll künftig vermehrt Unterricht in Niveaugruppen stattfinden. Damit werde eine erhöhte Durchlässigkeit zwischen den Schultypen auf der Oberstufe erreicht. Einseitige Begabungen könnten besser gefördert werden. Die Entscheidung über die Einführung müsse aber der lokalen Schulbehörde überlassen werden, hält die Kommission fest. Altersdurchmischte Unterrichtsmodelle sollen hingegen weiterhin nur mit einer Ausnahmebewilligung möglich sein. Auf Sekundarklassen mit erhöhten Anforderungen will die Kommission verzichten. (sda)

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