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Glosse

Salzkorn

Was das Toggenburger Skibillet mit den prähistorischen Steinhaufen im Bodensee zu tun hat.
Silvan Lüchinger
(Illustration: Corinne Bromundt)

(Illustration: Corinne Bromundt)

«Willst Du gelten, mach Dich selten», sagt der Volksmund. Dieser Weisheit leben im kommenden Winter die beiden Skigebiete im Obertoggenburg nach. Weil sie sich nicht auf ein gemeinsames Ticket einigen konnten, propagieren sie jetzt das teuerste Pistenvergnügen der Schweiz. Wer im Bereich der Bergbahnen Wildhaus und der Toggenburg Bergbahnen carven will, muss für die beiden Tageskarten wohl um die 110 Franken hinblättern.

Derweil liegen zwischen Romanshorn und Bottighofen rund 170 grosse Steinhaufen im Bodensee. 200 Meter vom Ufer entfernt und vier Meter unter Wasser. Schon 5500 Jahre sollen die Gebilde dort ruhen. Sinn und Zweck der Steinhaufen sind bis heute unklar. Sicher ist nur, dass es sich um Werke von Menschenhand handelt.

Was das mit dem Toggenburg zu tun hat? Vielleicht nichts. Vielleicht waren die Steinhaufen einst aber auch Mastensockel für eine pfahlbauerische Wasserskianlage. Zerfallen, weil sich die Betreiber nicht auf ein gemeinsames Billet einigen konnten.

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