Salzkorn
Joe will biken – bloss wie?

Ein profaner Hometrainer? Das reicht nicht für den mächtigsten Mann der Welt. Wir haben einen Alternativvorschlag.

Linda Müntener
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Kaum ist das eine Sicherheitsrisiko aus dem Weissen Haus in Washington ausgezogen, steht schon das nächste vor der Tür. Der frisch gebackene US-Präsident Joe Biden hat seinen Hometrainer mitgebracht. Das bereitet dem Sicherheitsdienst Sorgen. Denn Mr. President strampelt auf einem interaktiven Hightech-Velo. Dank eingebauter Kamera, Mikrofon und Touch-Bildschirm kann er sich online mit anderen Velölern verbinden – leider aber genauso mit Hackern, warnen Experten.

Was nun? Die Lösung ist eigentlich simpel: Kamera, Mikrofon und Netzwerkgeräte rausreissen. Aber dann stünde im Oval Office bloss ein profaner Hometrainer. Im Vergleich zu den hochpreisigen Golfausflügen
des Vorgängers nicht wirklich glamourös. Wie wäre es stattdessen damit: Man funktioniert die Einfahrt zum Weissen Haus in eine Velorennstrecke um und verbannt sämtliche Geländewagen vom Anwesen. Das würde sich auch wunderbar mit dem Klimakurs des neuen Präsidenten vertragen. So könnte Joe biken.