Salzkorn
Ernährung ist ein weites Feld, gerade an der Olma

Morgen beginnt die Olma. Die Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung. Jetzt braucht es elf Tage lang Flexibilität beim Essen.

Daniel Wirth
Drucken
Teilen
Online - Leben - Kolumnen - Salzkorn

Online - Leben - Kolumnen - Salzkorn

Endlich. Endlich wieder Olma. Morgen beginnt die 78. Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung. Abertausende Ostschweizerinnen und Ostschweizer können den morgigen Tag kaum erwarten. Sie sind so nervös wie Schulkinder vor dem Klassenlager.

Es gibt aber auch Olma-Muffel. Sie mögen die Messe nicht; sie haben den Duft von Käseschnitten, Féchy, Bier und Bratwürsten nicht gern. Olma. Das ist ihnen zu provinziell. Die moderne St.Gallerin und der moderne St.Galler sind weltgewandt; gelbe Dibi-Däbi-Hosen und Alpenbitter gehören ins Appenzellerland, wenn es nach ihnen geht. Die Olma ist etwas für Proletarier. Schüblig? Für Trendsetter ein No-Go!

Das Kontrastprogramm gibt es in der Lokremise: Champagner und Austern. Alle, die très chic und traditionell sein wollen, machen ab morgen ernährungstechnisch einen Spagat: Apéro mit Chasselas und Raclette in der Halle 4, dann ein Zwischenbier mit Wurst draussen am Schüga-Stand, zum Absacken Austern und Champagner in der Lokremise. Schöne Olma!

Aktuelle Nachrichten