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SALMSACH: Diesmal fehlte der Schwanz

Schafhalter Richard Neururer hat zum wiederholten Mal ein totes Lämmlein gefunden. Wie es starb ist unklar.

Es ist bereits das dritte Mal. Und Richard Neururer will nicht mehr an Zufall glauben. Im letzten Jahr fand er ein junges Schaf ohne Kopf bei sich auf der Weide. Davor war schon einmal an Karfreitag ein Schaf getötet worden. Diesmal lag ein Lämmlein ohne Schwanz im Stall. Den Blutverlust überlebte es nicht. Der 87-Jährige machte den grausigen Fund gestern Morgen.

Neururer kann sich nicht erklären, was passiert ist. Es gibt keine Blutspuren. «Es sieht so aus, als wäre das Lämmlein ausgesogen worden», sagt der Romanshorner, der seit vielen Jahrzehnten Schafe in der Salmsacher Bucht hält. Im Moment sind es vier Muttertiere, ein Bock und noch vier Lämmlein. Auch wer dem jungen Schaf den Tod gebracht hat, ist Neururer ein Rätsel. Nach Meinung des Tierarztes sei es ein Tier gewesen. Am ehesten in Frage käme ein Fuchs. Doch ein Fuchs hätte das ganze Böcklein mitgenommen, ist sich Neururer sicher. Das Schaf war auch nicht draussen, sondern im Stall, zusammen mit der Mutter und den Geschwistern. Der Schafhalter hat bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt wegen Tierquälerei gemacht. Ob es viel nützt, ist fraglich. Wie eines seiner Schafe im letzten Jahr den Kopf verloren hat, ist bis heute ungeklärt.

Markus Schoch

markus.schoch

@thurgauerzeitung.ch

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