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SÄNTIS: Rettungskräfte haben Suche nach vermisstem Thurgauer eingestellt

Die Suche nach dem seit Samstag vermissten Thurgauer im Säntisgebiet ist am Donnerstagabend eingestellt worden. Sämtliche Mittel seien ausgeschöpft, so die Kantonspolizei Thurgau. Sobald sich die Bedingungen im Suchgebiet verbessern würden, will man neue Möglichkeiten für die Suche prüfen. Dies könne aber bis im Frühling dauern.
(Bild: René Niederer)

(Bild: René Niederer)

Bei den alpinen, winterlichen Verhältnissen sei es durchaus möglich, dass die Suche erst im Frühsommer fortgesetzt werden könne, heisst es in der Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau.

Das bislang letzte Lebenszeichen des 25-Jährigen datiert vom Samstag. Am Sonntag wurde der Mann dann als vermisst gemeldet. Das Auto konnte bald auf der Schwägalp ausfindig gemacht werden, die Suche im Säntisgebiet gestaltete sich aber von Anfang an schwierig. "Nachdem sämtliche technischen und taktischen Hilfsmittel unter Berücksichtigung des topographischen Einsatzgebiets und der anhaltenden Witterungsverhältnisse ausgeschöpft worden sind, hat die Einsatzleitung am Donnerstagabend beschlossen, dass die Suche nach dem Vermissten vorerst eingestellt wird", heisst es in der Mitteilung weiter.

Sobald sich die Situation im Gebiet markant verbessern würde, würden weitere Möglichkeiten für eine erneute Suche geprüft. "Mit einer markanten Verbesserung der Lage ist gemeint, dass sich wirklich etwas im Gebiet ändern muss, um nochmals mit der Suche zu starten", sagt Mario Christen, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau. Der Schnee müsse demnach schmelzen oder es müsse markant wärmer werden. "Im Suchgebiet herrschen zurzeit stark alpinwinterliche Witterungsbedingungen." Die Retter hätten wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

Keine privaten Suchaktionen

Patrouillen der Alpinen Rettung Schweiz nahmen die Suche im betreffenden Gebiet am Montagmorgen auf. Ebenfalls im Einsatz waren mehrere Polizeikorps, die Rega sowie Drohnenspezialisten der Innerrhoder Kantonspolizei und der Schweizerische Verein für Such- und Rettungshunde. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch Lawinenhunde der Alpinen Rettung sowie einem Helikopter der Kantonspolizei Zürich.

Aufgrund der gefährlichen Lawinenlage am Säntis-Nordhang raten die Fachleute dringend von privaten Suchaktionen ab. (jw/tn)

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