Rund 40 Meldungen wegen starken Regenfällen in der Ostschweiz – und es regnet weiter: Gefahr von kleineren Überschwemmung und Erdrutschen

Gewitter und starke Niederschläge sorgten am Sonntagabend in der Ostschweiz für zahlreiche Meldungen bei den kantonalen Notrufzentralen und Feuerwehreinsätzen. Die Einsatzkräfte dürften weiterhin gefordert sein: Bis Dienstagabend kommt es teils zu intensivem Dauerregen.

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Viel Niederschlag am Sonntagabend, 23.30 Uhr, in der Ostschweiz.

Viel Niederschlag am Sonntagabend, 23.30 Uhr, in der Ostschweiz.

Screenshot: meteo.search.ch

(dar) Am Sonntagabend sind bei den Ostschweizer Notrufzentralen knapp vierzig Meldungen wegen der starken Regenfälle eingegangen. Dies vermeldet das Onlineportal «FM1Today» mit Bezug auf die Mediensprecher der verschiedenen Kantonspolizeien.

So seien im Kanton St.Gallen 15 bis 20 Meldung eingegangen, sagt Kapo-Sprecher Florian Schneider gegenüber «FM1Today». Die Feuerwehr musste insbesondere in St.Gallen, Eggersriet und Goldach wegen Wasser in Kellern und überlaufenen Bächen ausrücken.

Im Kanton Thurgau kam es zu sechs Feuerwehreinsätzen, ebenfalls wegen eindringenden Wassers und wegen eines Astes, der in Diessenhofen eine Strasse blockierte. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden sei es im ganzen Kanton zu 15 Einsätzen gekommen, schreibt «FM1Today». Auch hier wegen Wassers in Gebäuden und über die Ufer tretenden Bächen.

Gefahr von kleineren Überschwemmungen und Erdrutschen

Und auch bis Dienstagabend kann es zu starken Niederschlägen kommen. Wie Meteonews mitteilt, staut sich die Feuchtigkeit am zentralen und östlichen Alpennordhang. Infolge dessen kommt es zu teils intensivem Dauerregen. Im östlichen Mittelland ist bis Dienstagabend mit 30 bis 60 Litern Regen pro Quadratmeter zu rechnen. Im Rheintal werden verbreitet 50 bis 80 Liter, lokal bis über 100 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Meteonews schreibt:

«Da es bereits in den letzten Tagen lokal grössere Niederschlagsmengen gegeben hat, besteht die Gefahr von kleineren Überschwemmung und Erdrutschen!»