Ruhige Halloween-Nacht: Polizei musste in Ostschweizer Kantonen nur vereinzelt ausrücken

Die Ostschweizer Kantonspolizeien ziehen eine positive Bilanz aus der Halloween-Nacht: Es gingen nur vereinzelte Meldungen ein, Strafanzeigen gab es bislang keine, es waren weniger Jugendliche unterwegs als in früheren Jahren.

David Grob
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Deutlich weniger Nachtschwärmer als in früheren Jahren waren in der Halloween-Nacht im Freien.

Deutlich weniger Nachtschwärmer als in früheren Jahren waren in der Halloween-Nacht im Freien.

Bild: Kapo SG

«Es war ruhig», sagen die Mediensprecher der Ostschweizer Kantonspolizeien unisono auf die Frage, wie die Halloween-Nacht war. Es sei nur zu vereinzelten Meldungen gekommen, die Polizeipatrouillen hätten nur vereinzelt ausrücken müssen: Die Ostschweizer Kantonspolizeien ziehen eine positive Bilanz aus der Halloween-Nacht.

Matthias Graf, Mediensprecher Kantonspolizei Thurgau

Matthias Graf, Mediensprecher Kantonspolizei Thurgau

Bild: PD

Zehn Meldungen sind bei der Kantonspolizei Thurgau eingegangen, wobei keine Meldung eine Anzeige zur Folge hatte. «Nur in einem Fall haben wir Jugendliche mit Eiern angetroffen», sagt Mediensprecher Matthias Graf auf Anfrage. Zehn Meldungen – dies seien deutlich weniger als in anderen Jahren. Graf verweist etwa auf frühere Jahre, als sogenannte Horrorclowns Leute erschreckten.

Weniger Jugendliche im Kanton St.Gallen an Halloween im Freien als in Vorjahren

Auch die Kantonspolizei St.Gallen meldet keine Strafanzeige. Entgegen früherer Jahren seien nur wenige Gegenstände wie Eier oder Spraydosen sichergestellt worden, schreibt die Kapo in einer Medienmitteilung. Da erfahrungsgemäss Sachbeschädigungen oftmals erst am Tag festgestellt werden, sei es nicht ganz auszuschliessen, dass sich Geschädigte noch melden würden. «Verglichen mit früheren Jahren befanden sich deutlich weniger Jugendliche im Freien», konstatiert die Kantonspolizei. Auch jüngere Kinder, die mit ihren Eltern unterwegs waren, seien im Vergleich zu anderen Jahren, deutlich weniger unterwegs.

Eine ruhige Halloween-Nacht auch im Appenzellerland. «Es ist einzig in Heiden zu einem Eierwurf gekommen», sagt Marcel Wehrlin, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Die Nacht sei aber kaum speziell ruhiger verlaufen als in früheren Jahren. Auch in Vorjahren sei es jeweils nur zu wenig Meldungen gekommen. «Wir sind zum Glück nicht so stark betroffen», sagt Wehrlin.