Rufe aus dem Schwarzwald

Millionär, saudischer Prinz, Retter des Fussballclubs GC Zürich – das sind nur einige der Titel, die sich der zeitweise in Frauenfeld wohnhaft gewesene Deutsche Volker Eckel in seiner Karriere zugelegt hat.

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Millionär, saudischer Prinz, Retter des Fussballclubs GC Zürich – das sind nur einige der Titel, die sich der zeitweise in Frauenfeld wohnhaft gewesene Deutsche Volker Eckel in seiner Karriere zugelegt hat.

Eckels Lügengebäude brach nach dem geplatzten GC-Deal (er versprach 300 Millionen Franken, besass aber keinen Rappen) im Mai 2009 in sich zusammen. Im März dieses Jahres verwiesen ihn die Thurgauer Behörden des Landes. Seither wurde es still um ihn – bis jetzt.

Wie die «Thurgauer Zeitung» am Mittwoch meldete, lebt Eckel mit Frau und Kind in einem Dorf im Schwarzwald und «versorgt die Medien regelmässig mit Informationen aus seinem Leben».

Auf dieses Lebenszeichen hätten die Thurgauer Behörden wohl gerne verzichtet. Sie mussten nach der Affäre viel Kritik einstecken, weil sie Eckel nach schludriger Kontrolle eine C-Niederlassung erteilt hatten – und weil die Aussicht auf vermeintliche Steuermillionen offensichtlich den kritischen Blick trübt. (upz)

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