Rücktritt an der Spitze der Juso St. Gallen

ST. GALLEN. Die Vollversammlung der Juso Kanton St. Gallen am 22. August traf auf dasselbe Datum wie die Sparsondersession des Kantonsrats.

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ST. GALLEN. Die Vollversammlung der Juso Kanton St. Gallen am 22. August traf auf dasselbe Datum wie die Sparsondersession des Kantonsrats. «Die massive Enttäuschung und grosse Unzufriedenheit der anwesenden Jungsozialistinnen und Jungsozialisten über die dort vorangetriebenen bürgerlichen Abbaumassnahmen zeigte sich in der breiten Unterstützung der beiden geplanten kantonalen SP-Initiativen zur Prämienverbilligung und der gerechten Vermögenssteuer», wie die Partei mitteilt.

Weiter kam es zur Ankündigung einer personellen Veränderung im Präsidium der Jungpartei: Angelo Zehr, der schon seit dem Jahr 2011 am Kopf der Sektion steht und seit 2013 Stadtparlamentarier für die Juso ist, wird auf die nächste Jahresversammlung im kommenden Jahr zurücktreten. Er hat vor, weiterhin im Vorstand mitzuhelfen, möchte aber seinen Platz an der Spitze einem anderen Jungpolitiker der Sektion überlassen.

Ausserdem beschloss die Juso ihre Parolen zu den Abstimmungen vom 22. September. Nach einer Diskussion wurde einstimmig das Nein zur Liberalisierung der Tankstellenshop-Öffnungszeiten sowie das Ja zur Initiative zur Aufhebung der Wehrpflicht erreicht. Auch die Revision des Epidemiengesetzes wurde mit einem Stimmenmehr zur Annahme empfohlen. (red.)