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Risse im Chassis und kaputte Bremsen: Polnischer Lastwagen mit 18 Tonnen Essigsäure in Thal stillgelegt

Bei einem Gefahrengutlastwagen aus Polen sind massive technische Mängel festgestellt worden. Der Lastwagen, der mit 18 Tonnen Essigsäure beladen war, wurde stillgelegt. Die Säure musste in Thal unter Aufsicht der Feuerwehr umgepumpt werden.
Die Flüssigkeit musste in einer teuren Aktion aus dem Tank gepumpt werden. (Bilder: Kapo SG)

Die Flüssigkeit musste in einer teuren Aktion aus dem Tank gepumpt werden. (Bilder: Kapo SG)

(kapo/chs) Ein polnischer Lastwagen reiste am 16. April mit 18 Tonnen Essigsäure in die Schweiz ein. Bei der Kontrolle durch die Zollbehörden in Au wurden diverse technische Mängel am Lastwagen festgestellt. Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurden Schwerverkehrsspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen beigezogen. Mit einem Sachverständigen des Strassenverkehrsamtes wurde der Tanklastwagen genauestens kontrolliert.

Risse am Chassis.

Risse am Chassis.

Am Chassis wurden Risse festgestellt. Die Bremsscheiben waren ganz gerissen. Der Lastwagen wurde deswegen sichergestellt und unter Polizeibegleitung zum Stützpunkt Thal gelenkt.

Da eine Reparatur aufgrund der ätzenden und brennbaren Ladung nicht möglich war, musste ein zweiter Sattelzug angefordert werden. In diesen konnte die Essigsäure umgepumpt werden.

Gefährliche Dämpfe

Gerissene Bremsscheiben.

Gerissene Bremsscheiben.

Weil diese Aktion mit diversen Gefahren verbunden war, mussten Chemiesachverständige der Feuerwehr eine fachspezifische Einschätzung vornehmen. Schliesslich wurde die Säure am Donnerstagvormittag, unter Aufsicht der Feuerwehr Thal und der Kantonspolizei auf dem Areal des Polizeistützpunktes Thal, in ein zweites Fahrzeug abgepumpt. Wie es in der Polizeimeldung weiter heisst, muss der leere Tankzug nun vor der Reparatur einer Spezialreinigung unterzogen werden. Somit können sich keine gefährlichen Dämpfe bei der Reparatur mehr bilden.

Dem verantwortlichen 57-jährigen Chauffeur wurde auf Verfügung der Staatsanwaltschaft ein Bussen-Depositum von 1500 Franken eingezogen. Die Kosten der Feuerwehr belaufen sich auf rund 1000 Franken.

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