Rheintaler Gemeinden wollen das Bodensee-Rheintal-Y

ALTSTÄTTEN. Sämtliche 47 Rheintaler Gemeinden machen sich mit einem Brief an die ständerätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-SK) für das Bodensee-Rheintal-Y stark, wie die Interessengemeinschaft (IG) «Bahn im Rheintal» am Montag mitteilte.

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Karin Keller-Sutter und Paul Rechsteiner brachten das «Bodensee-Rheintal-Y» aufs politische Parkett. (Bild: Urs Bucher/Archiv)

Karin Keller-Sutter und Paul Rechsteiner brachten das «Bodensee-Rheintal-Y» aufs politische Parkett. (Bild: Urs Bucher/Archiv)

Gegenwärtig berate die KVF-SK des Ständerats die Vorlage FABI/STEP. Diese legt die Ausbauten des Bahnverkehrs bis ins Jahr 2025 fest.

Die St.Galler Ständeräte Karin Keller-Sutter und Paul Rechsteiner verlangen gemeinsam mit den Ständeräten der Ostschweizer Kantone Graubünden, Thurgau sowie beider Appenzell die Aufnahme des Bodensee-Rheintal-Y in die Vorlage FABI/STEP.

Die Ostschweizer Ständeräte erhalten Support von den Gemeinden im Rheintal. Im Unterstützungsschreiben, das auch alle Gemeinden des Fürstentums Liechtenstein und die österreichische Stadt Feldkirch unterzeichnet haben, heisst es: Zur Sicherung der Entwicklung des Alpenrheintals brauche es Investitionen in die Bahninfrastruktur.

Das Bodensee-Rheintal-Y, das von Karin Keller-Sutter und Paul Rechsteiner lanciert wurde, sieht den etappierten Ausbau der Rheintalstrecke vor, um einen Halbstundentakt zwischen den Städent Chur und St. Gallen mit direkter Anbindung an den Flughafen Zürich sowie die Verbindung Richtung Süddeutschland zu ermöglichen. (sda)