Zweiter Rang für Kriessern II

Die zweite Mannschaft der RS Kriessern schliesst die 1.-Liga-Saison auf dem zweiten Platz ab. Im Final-Rückkampf in Grosswangen gab es ein 14:14 gegen den RC Willisau II.

Patrick Dietsche
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RS Kriessern II ist mit der Saison sehr zufrieden. (Bild: Patrick Dietsche)

RS Kriessern II ist mit der Saison sehr zufrieden. (Bild: Patrick Dietsche)

RINGEN. Das Team von Coach Roger Worni stieg mit einer Acht- Punkte-Hypothek in den Rückkampf um den Meistertitel in der 1. Liga. Doch die Kriessner gaben sich noch nicht geschlagen und versuchten mit einer starken Aufstellung, das Ruder noch herumzureissen.

Schulter-Niederlage zu viel

Der Auftakt verlief ganz im Sinne der Kriessner, denn Fabian Obrist holte sich bis 52 Kilogramm Greco einen hart umkämpften 6:4-Punktesieg über Pascal Mühlemann. Udo Raunjak musste danach im Kampf bis 130 Kilogramm Freistil gegen Michael Müller eine brenzlige Situation überstehen, bevor sein knapper 8:5-Sieg feststand. Eine Gewichtsklasse tiefer als noch vor Wochenfrist trat Fabienne Wittenwiler an. Auch bis 57 Kilogramm Freistil blieb die einzige Frau im Finalkampf erfolgreich. Roger Kunz versuchte zwar alles, doch am Ende setzte sich Wittenwiler mit 6:5 durch. Nach drei Kämpfen lagen die Kriessner auf Kurs und führten mit 6:3 Mannschaftspunkten. Doch dann passierte das, was mit der aktuellen Zählweise fatal sein kann. Mirco Hutter trat bis 90 Kilogramm Greco gegen Simon Achermann als Favorit an, liess sich überraschen und kassierte eine Schulter-Niederlage.

Damit war der Vorsprung auf einen Schlag weg und die Aufholjagd geriet ins Stocken. Die zweite Niederlage für die Kriessner handelte sich Andreas Bleiker ein. Er kämpfte bis 61 kg Greco gegen Mike Burkart zwar um jeden Meter Matte, doch am Ende ging der Kampf mit 0:3 verloren.

Entscheid im vorletzten Kampf

Danach brachte Tobias Betschart die Hoffnung zurück. Er liess bis 80 Kilogramm Freistil Roger Junker keine Chance und holte sich einen 18:2-Sieg. Die definitive Entscheidung zugunsten der Gastgeber fiel im zweitletzten Kampf bis 65 Kilogramm Freistil zwischen Lukas Bossert und Jan Langenegger. Bossert spielte seine ganze Routine aus und liess dem Kriessner Nachwuchsmann keine Chance. Das 16:0-Verdikt liess die Willisauer jubeln, und der schnelle Schultersieg von Roland Bischof bis 74 Kilogramm Greco gegen Daniel Häfliger verhalf den Kriessnern zwar noch zum Unentschieden, doch zum Titel reichte es nicht mehr. Nichtsdestotrotz dürfen die Kriessner mit der Meisterschaft mehr als zufrieden sein.

Mit einer einzigen Niederlage, einem Unentschieden und zwölf Siegen war es die mit Abstand beste Saison der Rheintaler in der 1. Liga und lässt die Kriessner optimistisch in die Zukunft blicken.