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Zweiter Arbeitsmarkt

Arbeitssuchende, die im «normalen» Arbeitsmarkt (noch) keine Stelle finden, versuchen, über den «2. Arbeitsmarkt» den Wiedereinstieg in die reale Arbeitswelt zu finden.

Arbeitssuchende, die im «normalen» Arbeitsmarkt (noch) keine Stelle finden, versuchen, über den «2. Arbeitsmarkt» den Wiedereinstieg in die reale Arbeitswelt zu finden. Arbeitgeber von Non-Profit-Betrieben wie Heimen und Institutionen bieten dafür zusätzliche Stellen an, die es sonst nicht gäbe, weil sie sich für den Betrieb ökonomisch nicht rechnen.

In solchen Einsatzprogrammen bis maximal sechs Monate werden zusätzliche Küchen- oder Reinigungshilfen beschäftigt oder Menschen in öffentlichen Projekten wie Waldräumungen und Bachufer-Reinigungen eingesetzt. Eine Kommission aus Vertretern von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Behörden wacht darüber, dass der zweite Arbeitsmarkt den ersten nicht konkurrenziert und die Unternehmen nicht zulasten der Arbeitslosenkasse «günstiges» Personal einstellen. (sc)

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