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Zweimal Gold für Jung-Judoka

Die Judoka Luan Galli und Yanik Federer gewannen beim Nachwuchsturnier in Schaan die Goldmedaille. Gereon Schlickeiser holte als Zweiter Silber.
Christian Kamber
Die Trainer Andreas Kamber (links) und Daniel Federer mit den erfolgreichen Rheintaler Nachwuchs-Judoka. (Bild: pd)

Die Trainer Andreas Kamber (links) und Daniel Federer mit den erfolgreichen Rheintaler Nachwuchs-Judoka. (Bild: pd)

JUDO. Andreas Kamber und Daniel Federer vom JJJC Rheintal coachten am letzten Samstag ihr Schülerteam am Sakura-Nachwuchscup in Schaan. Die beiden Trainer sind mit den Leistungen sehr zufrieden. Das fünfköpfige Team erreichte drei Podestplätze, zwei davon waren Siege.

Fünf Siege für Yanik Federer

Eine bemerkenswerte Leistung zeigte Yanik Federer, der alle vier Begegnungen innerhalb der ersten Hälfte der Wettkampfzeit für sich entschied. Erwähnenswert ist, dass er seine Kämpfe nicht – wie oft bei Schülern – alle mit der gleichen Spezialtechnik gewann. Er zeigte zwei verschiedene Hüftwürfe; eine Sicheltechnik und einen Festhalter am Boden.

Auch Luan Galli gewann alle fünf Kämpfe, drei sogar frühzeitig durch Ippon. Im zweiten Kampf reichte es knapp nicht zum Ippon, Galli konnte den Waza-Ari aber über die restliche Kampfzeit verteidigen. Besonders hart war seine vierte Begegnung. Der Kampf ging ohne Wertung über die gesamte Kampfzeit und erst in der Verlängerung gelang Galli die Entscheidung mit einem Festhalter. Die Freude der beiden Kämpfer über die Goldmedaille war riesig.

Vielseitige Kampftechnik

Fast wichtiger als der Sieg einer Goldmedaille ist für die Coaches die Vielseitigkeit der gezeigten Techniken. Sie zahlt sich spätestens in den Jugend/Junioren-Kategorien aus, wenn die Physis der Wettkämpfer ohnehin auf sehr hohem Niveau ausgeglichen ist.

Silber für Gereon Schlickeiser

Gereon Schlickeiser startete mit einem harten Kampf ins Turnier. Gleich zu Beginn ging er mit einer mittleren Wertung (Yuko) in Führung, wurde dann aber zweimal geworfen und geriet in Rückstand. Schlickeiser blieb bis zum Schluss offensiv und entschied in letzter Sekunde mit einem Tai-Otoshi (Handwurf) den Kampf für sich. In seiner zweiten und vierten Begegnung siegte er jeweils frühzeitig durch Ippon. Auch im dritten Kampf gelang es ihm zunächst mit einem Yuko in Führung zu gehen, seinem Gegner gelang es aber Druck aufzubauen und er gewann schliesslich mit einem schönen, als Ippon gewerteten Hüfter. Somit gewann Gereon Schlickeiser verdient die Silbermedaille.

Ebenfalls mit dabei waren Alem Mujanovic und Sandro Federer, die ebenfalls spannende Kämpfe zeigten und wertvolle Turniererfahrungen sammelten. Die beiden erreichten den fünften Schlussrang.

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