Zweijähriger Bub tot in Thur gefunden

JONSCHWIL. In der Thur bei Jonschwil ist am Mittwoch ein totes Kind gefunden worden. Gestützt auf die Untersuchungsergebnisse des Instituts für Rechtsmedizin handelt es sich um den zweijährigen Eritreer, der seit dem 18. April vermisst wurde, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte.

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JONSCHWIL. In der Thur bei Jonschwil ist am Mittwoch ein totes Kind gefunden worden. Gestützt auf die Untersuchungsergebnisse des Instituts für Rechtsmedizin handelt es sich um den zweijährigen Eritreer, der seit dem 18. April vermisst wurde, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte.

Hinweis aus der Bevölkerung

Rund drei Wochen nach dem Verschwinden des Buben ging ein Hinweis aus der Bevölkerung bei der Polizei ein: Eine Person glaubte, zwischen Schwemmholz in der Thur einen leblosen Körper erkannt zu haben. Die traurige Vermutung bestätigte sich bei der sofort eingeleiteten Bergung. Die geborgene Leiche ist höchstwahrscheinlich der gesuchte Bub. Wie die Kantonspolizei weiter mitteilte, habe das Institut für Rechtsmedizin das tote Kind untersucht und keine Hinweise auf ein Verbrechen gefunden. Es muss somit von einem tragischen Unfall ausgegangen werden.

Sechs Tage gesucht

Der Bub war seit einem Fest im katholischen Kirchenzentrum in Wattwil spurlos verschwunden. Aufgrund der Umstände musste bereits damals davon ausgegangen werden, dass das Kind in die Thur gefallen war. Sechs Tage lang hatte die St. Galler Kantonspolizei nach dem Vermissten gesucht: Helikopter kamen zum Einsatz, Spürhunde wurden losgeschickt, Bodenpersonal durchkämmte das Flussufer, Taucher suchten im Wasser der Thur nach dem Buben, bis sie schliesslich die Suche einstellen mussten. (tn)

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