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Zwei wollen in Au-Heerbrugg Schulpräsident werden

Zwei Einheimische werden zur Wahl ums Schulpräsidium von Au-Heerbrugg antreten. Als sie sich am Mittwochabend erstmals gegenüberstanden, stellte sich heraus: Sie sind ehemalige Nachbarn.
Gert Bruderer
Jürg Strässle ist gelernter Hochbauzeichner und arbeitet heute in der Versicherungsbranche.Jürg Strässle ist gelernter Hochbauzeichner und arbeitet heute in der Versicherungsbranche.
Christian Stricker begann mit einer KV-Lehre und ist heute Betriebswirtschafter. (Bild: Bilder: Gert Bruderer)Christian Stricker begann mit einer KV-Lehre und ist heute Betriebswirtschafter. (Bild: Bilder: Gert Bruderer)
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Zwei wollen Schulpräsident werden

Die Kandidaten sind Christian Stricker und Jürg Strässle. Beide leben in Au, sind verheiratet, parteilos, haben Verkaufs- und ei­- ne gewisse Führungserfahrung. Während Stricker in Au aufwuchs, verbrachte Strässle seine Kindheit in Heerbrugg.

Stricker hat einen Sohn, Strässle zwei Söhne

Christian Stricker (47) hat einen dreijährigen Sohn und lebt mit seiner Familie seit drei Jahren direkt gegenüber dem Schulhaus Haslach in einem neuen Einfamilienhaus. Strickers Frau ist in Diepoldsau als Oberstufenlehrerin tätig.

Jürg Strässle (54) ist mit seiner Frau und den zwei Söhnen im Alter von vier und eineinhalb Jahren an der Industriestrasse zu Hause. Hier war bis zum Bezug des neuen Eigenheims auch Christian Stricker wohnhaft.

Weil Strässle früher für das für die Überbauung zuständige Unternehmen tätig war, hatte er bei gewissen baulichen Belangen schon damals mit Christian Stricker zu tun.

Beide von Findungs- kommission empfohlen

Die Kandidaturen Stricker und Strässle sind Vorschläge der Findungskommission, in der alle drei Ortsparteien vertreten waren – mit Susanne Zoller (CVP), Markus Lichtenstern (FDP) und Hansruedi Köppel (SVP). Der noch amtierende Schulpräsident Walter Portmann und Erich Mosberger von der Firma Parcon standen der Kommission beratend zur Seite.

Am Mittwochabend fand das Parteienhearing statt, ehe die Ortsparteien sich für die Beratung zurückzogen. Die CVP nominierte einstimmig beide Kandidaten, die SVP ebenfalls einstimmig Jürg Strässle. Die FDP steht geschlossen hinter Christian Stricker, eines der Mitglieder hätte allerdings auch eine Zweierkandidatur begrüsst.

Die Findungskommission prüfte zwanzig Bewerbungen, von denen zwölf schriftlich eingegangen waren. Nach Evaluationsgesprächen mit letztlich vier Personen entschied die Kommission, Christian Stricker und Jürg Strässle vorzuschlagen.

Kandidaten haben sich weitergebildet

Christian Stricker hat seine berufliche Laufbahn bei SFS begonnen, wo er inklusive KV-Lehre sieben Jahren tätig war, auch während eines halben Jahres in den USA. Bei einem Etikettenhersteller wirkte er als Kundenberater und Verkaufssachbearbeiter, wobei er international unterwegs war. Seit elf Jahren arbeitet er in Rorschach bei der Firma Permapack (Category Field Manager, Leiter Verkaufsinnendienst, Assistent Category Manager).

Christian Stricker hat sich nach und nach weitergebildet – zum Marketingplaner und Verkaufskoordinator, zum dipl. Marketing- und Verkaufsfachmann und schliesslich zum dipl. Betriebswirtschafter HF mit Ge­neral Management als Vertiefung.

Jürg Strässle absolvierte ei­- ne Lehre als Hochbauzeichner, arbeitete zwölf Jahre auf dem Beruf, war Projekt- und Bauleiter, wirkte sodann in der Baubranche als Regionalleiter im Aussendienst, als Verkaufsberater im Aussendienst und wechselte 2002 in die Versicherungsbranche. Bei der Rhenusana in Heerbrugg wirkte er während zwei Jahren als Leiter Firmenkunden und Mitglied des operativen Führungsgremiums, ehe er abermals als Projekt- und Bauleiter tätig war und schliesslich – im Herbst 2013 – zu den Vaudoise Versicherungen in Heerbrugg wechselte, wo er als General- bzw. Hauptagent bis heute arbeitet.

Auch Strässle hat mehrere Weiterbildungen hinter sich, darunter natürlich auch firmeninterne.

Präsidium ist etwa 50-Prozent-Job

Christian Stricker sieht das Organisatorische und seine Genauigkeit als Stärken, ausserdem sein Verhandlungsgeschick und sein Durchsetzungsvermögen. Werde er zum Schulpräsidenten gewählt, wolle er sich als aktiver Gestalter bewähren.

Jürg Strässle bezeichnet sich als kreativen Teamworker mit viel Energie für die Begleitung einer Schule im Wandel, wobei er in der Lage sei, wichtige Themen von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

Das Pensum von 40 bis 50 Prozent für das Amt des Schulpräsidenten kommt beiden Kandidaten gelegen. Bei einer Wahl wäre es sowohl Christian Stricker als auch Jürg Strässle gut möglich, den Rest der Arbeitszeit mit ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit auszufüllen.

Hinweis

Sa., 18. Mai, 10.30 Uhr, Mehrzweckhalle Au, mit Kinderbetreuung: öffentliche Kandidatenpräsentation. 30. Juni: erster Wahlgang.

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