Zwei Wagenladungen Energie

Ein bis zwei Lastwagen laden täglich an die 40 Kubikmeter biogene Abfälle bei der neuen Speisereste-Annahmestelle des Abwasserverbands ab. Am Ende entsteht Biogas.

Andrea Sterchi
Drucken
Teilen

Altenrhein. Seit Pfingsten ist die neue Speisereste-Annahmestelle des Abwasserverbandes Altenrhein (AVA) in Betrieb. Seither fahren jeden Tag im Schnitt ein bis zwei Lastwagen vor und laden biogene Abfälle ab. Dazu gehören Speisereste aus der Gastronomie, abgelaufene Lebensmittel, fehlerhafte Produktionen und übriggebliebene Ware aus dem Detailhandel. Zuerst wird die Ladung gewogen, dann kippt der Lastwagen sie in den 40 Kubikmeter fassenden, trichterförmigen Bunker. Vier Förderschnecken mischen die teilweise noch verpackten Waren. Über eine weitere Schnecke gelangen sie danach in die Hammermühle, das Kernstück der Anlage. Sie zerkleinert die Abfälle nicht nur, sondern separiert Verpackungsfolien und andere Fremdstoffe. Von der Hammermühle wird das sogenannte Co-Substrat in einen Vorlagebehälter gepumpt, dann in die Faultürme, wo es mit dem Klärschlamm vergärt. Dabei entsteht Biogas. Mit der Auslastung der neuen Anlage ist Christoph Egli, Geschäftsführer des AVA, zufrieden. «Sie entspricht unseren Erwartungen. Wir haben aber noch grosse Kapazität.»

Aktuelle Nachrichten