Zwei Tage Sand, Spikes und Sprints

LEICHTATHLETIK. Am Wochenende messen sich in Balgach die besten Nachwuchsleichtathletinnen und -athleten an den Regionenmeisterschaften Ost. Über 1100 Disziplinen-Starts werden an den zwei Tagen durchgeführt.

Damian Zellweger
Drucken
Teilen
Fiona Rüttimann vom KTV Oberriet peilt im Hochsprung den Sieg an. (Bild: pd)

Fiona Rüttimann vom KTV Oberriet peilt im Hochsprung den Sieg an. (Bild: pd)

Auf der Sportanlage Riet in Balgach regiert an diesem Wochenende die Leichtathletik. Zwei Tage lang wird im Dauerbetrieb um Hundertstel und Zentimeter gekämpft. An den Regionenmeisterschaften Ost – organisiert vom STV Balgach und dem KTV Altstätten – werden über 440 Athletinnen und Athleten ihr Können unter Beweis stellen. Eine davon ist die Walzenhauserin Alina Tobler. Die 15-Jährige ist in dieser Saison im Weitsprung bereits 5,99 m gesprungen und führt damit die nationale Bestenliste der Kategorien U16 bis U23 an. Bei den Damen liegt sie auf Rang vier und jagt damit Valérie Reggel, EM-Teilnehmerin im Siebenkampf.

Rheintaler Favoriten

Chancen auf einen Sieg in ihrer Disziplin rechnet sich auch Fiona Rüttimann vom KTV Oberriet aus. Im Hochsprung trumpft sie in diesem Jahr gross auf und sprang an einem lizenzierten Wettkampf bisher 1,56 m. An Auffahrt hatte sie am Gesa-Cup, der in der nationalen Bestenliste nicht vermerkt wird, aber sogar 1,66 m übersprungen, womit sie die Zweitbeste ihrer Kategorie wäre. Gar der Allerbeste seiner Kategorie ist Jan Frei vom STV Au. Der U14-Athlet stiess die Kugel in diesem Jahr bereits auf beachtliche 12,34 m und gilt damit als Topfavorit. Noch laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Über 1100 Disziplinen-Starts müssen in diesen zwei Tagen über die Bühne gehen. Eine riesige Herausforderung für die organisierenden Vereine KTV Altstätten und STV Balgach, deren Mitglieder an diesem Wochenende komplett ausgelastet sind.

Ein Saisonhighlight

Ein Opfer, das man gerne bringt, um den jungen Athleten aus zehn Kantonen einen tollen Wettkampf zu bieten. Für die 14- bis 17-Jährigen ist dies nämlich der zweitgrösste Anlass nach den Schweizer Meisterschaften. Für die U14-Teilnehmer gibt es keine nationalen Titelkämpfe, und deshalb bestreiten sie sogar ihren wichtigsten Wettkampf. Grund genug für das Organisationskomitee und die fast 100 Helferinnen und Helfer, während zwei Tagen alles zu geben.

Aktuelle Nachrichten