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Zwei Rheintaler an der EM

Ramon Betschart und Dominik Laritz von der Ringerstaffel Kriessern stehen in der nächsten Woche an der Europameisterschaft der Junioren in Rom auf der Matte. Betschart will dabei endlich eine Medaille holen.
Gerhard Remus

Nach seiner mit Bravour abgelegten Lehrabschlussprüfung als Polymechaniker will der Griechisch-römisch-Ringer Ramon Betschart einen erneuten Erfolg feiern – diesmal auf der Ringermatte. Die Swiss Wrestling Federation hat ihn in das Team für die Europameisterschaften der Junioren in der Kategorie bis 87 kg einberufen.

Die Herausforderung nimmt Betschart an, strebt er doch schon lange nach einer Medaille bei internationalen Wettkämpfen. Nur: Die Bemühungen brachten bisher noch nicht den gewünschten Erfolg. In seinem letzten Jahr als Junior soll es nun endlich zu einem erfolgreichen Meisterschaftsabschluss kommen.

Nationaltrainer spricht von einem Leistungsschub

Wegen der Prüfungen zum Lehrabschluss verpasste Betschart die meisten Trainingsmassnahmen der Nati im Ausland. Er bereitete sich aber unter der Leitung des erfahrenen Kriessern-Trainers Hugo Dietsche auf heimischen Matten auf die EM vor. Im letzten Monat intensivierte er das Training und fuhr mit dem Nationalteam zur Vorbereitung zu Lehrgängen ins Ausland

Betschart fühlt sich fit für die Kämpfe auf den Matten im Centro Olimpico in Rom. Nationaltrainer Alfred Ter-Mkrchtyan bescheinigte ihm nach Abschluss der Trainingsmassnahmen mit der Schweizer Auswahl einen grossen Leistungsschub. Und Betschart selbst fühlt sich topfit und reif für eine Medaille.

Ein solcher Erfolg ist aber nur möglich, wenn man nicht nur optimal trainiert, sondern auch mental fit ist und frisch in den Wettkampf startet. Ramon Betschart hat die Erfahrung, um dies zu schaffen. Ob Verwandte, Bekannte oder auch Fans seines Heimatvereins ihn von der Tribüne aus im Palla Pellicone anfeuern werden, konnte oder wollte er nicht beantworten.

Der Greco-Athlet wird am Montag, 30. Juli, um 10.30 Uhr in seine letzte Junioren-Europameisterschaft starten. Ein möglicher Kampf um die Medaille würde für ihn einen Tag später in der Abendveranstaltung stattfinden.

Auf den gleichen Matten wird auch sein neuer Teamkollege Dominik Laritz stehen. Er startet in seinem ersten Juniorenjahr im Freistil in der Kategorie bis 61 kg.

Dominik Laritz steht am Samstag auf der Matte

Der Freistilspezialist kann nicht auf gleich viel Erfahrung wie sein Teamkollege zurückreifen. Laritz erwarten in seiner Gewichtsklasse starke Athleten aus Osteuropa. Der junge Laritz kann mit seiner Lockerheit und seiner Spontaneität so manchen Widerpart überraschen. Aber es muss sich erst zeigen, dass er dem Druck am Start bei internationalen Meisterschaften standhalten kann, um sein ganzes Leistungspotenzial abzurufen. Dominik Laritz’ erster Kampf findet am Samstag, 4. August, um 10.30 Uhr statt.

Die Swiss Wrestling Federation bietet in beiden olympischen Stilarten jeweils drei Athleten auf. Eine junge Frau bestreitet die weibliche Konkurrenz für die Schweiz. Die Junioren sind neben den Athleten der U23 die Hoffnungsträger des Schweizer Verbands. Neben Betschart und Laritz steht ein weiterer Rheintaler im Einsatz: Kilian Motzer vom RC Oberriet-Grabs fungiert als Kampfrichter für den Weltverband. Seinen Kampf bestreitet er bei den Prüfungen zu einer weiteren Hochstufung als internationaler Referee.

Alle EM-Kämpfe sind täglich ab 10.30 Uhr auf der Website des Weltverbandes (https://united worldwrestling.org) sichtbar.

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