Zwei Minuten bis zum Knall

Das trockene Wetter und die dürren Äste liessen den Facklahufa im Rheinvorland sofort brennen.

Rösli Zeller
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Der Schneemann brennt. (Bild: Rösli Zeller)

Der Schneemann brennt. (Bild: Rösli Zeller)

MONTLINGEN. Das Volk strömte am Freitagabend in Scharen zum Rheinvorland. Viele waren bereits einige Zeit vor dem Entzünden des Facklahufas gekommen, um sich in der Festwirtschaft zu verpflegen und zu vergnügen. Die Pfadimädchen hatten alles daran gesetzt, dass ihr Facklahufa zu einem Begegnungsfest für viele werden konnte.

Die Alleinunterhalterin Maria Hardegger spielte, nachdem der Schneemann hoch oben auf dem Facklahufa gebrannt hatte, im Festzelt auf.

In einem kleinen Umzug kam eine grössere Gruppe von Pfaderinnen mit Fackeln zum Facklahufa. Mit dem Ruf «Zigi-Zagi…» eröffneten sie das feierliche Entzünden des mächtigen Ast- und Holzhaufens. In kürzester Zeit brannte er lichterloh. Nach nur rund zwei Minuten hatten die lodernden Flammen bereits den hübschen Schneemann erreicht. Mit einigen weithin hörbaren «Knallern» fiel der Winter dahin, und damit war der Weg frei für das Kommen des Frühlings.