Zwei Gründe zum Feiern

Zum 100-Jahr-Jubiläum der Orgel in der katholischen Kirche Au wird der Pianist Ivan Mataric am Sonntag, 30. August, um 10 Uhr ein Konzert geben. Der Familienchor feiert sein Zehnjähriges.

Drucken
Teilen
Vor zehn Jahren wurde aus dem Firmprojektchor und dem Jugendchor der Familienchor. (Bild: pd)

Vor zehn Jahren wurde aus dem Firmprojektchor und dem Jugendchor der Familienchor. (Bild: pd)

AU. Die Orgel in der katholischen Kirche Au wurde 1915 von der Orgelbaufirma Kuhn in Männedorf mit 17 klingenden Registern und zwei Transmissionen erbaut. Der damaligen Zeit entsprechend wurde die pneumatische Traktur gewählt. 1925 baute man die Orgel in der neuen Kirche wieder auf und erweiterte sie um acht Register. 1974 unterzog man sie einer Generalrevision mit Einbau einer Zimbel dreifach. Bei der Innenrenovation 1985 wurde sie wiederum gründlich überholt und barockisiert. Die Orgel besitzt 1670 Pfeifen. Die letzte vollständige Orgelrevision wurde 2006 durch den Orgelbauer Walter Mutzner vorgenommen, nachdem der Kirchenverwaltungsrat beschlossen hatte, die pneumatische Orgel weiter so bestehen zu lassen. In vollem Tonglanz präsentierte sich die revidierte Orgel während des virtuosen Orgelkonzertes von Ivan Mataric am Bettag 2006.

Drei Chöre wirken mit

Gleichzeitig feiert der Familienchor sein zehnjähriges Bestehen mit seiner Leiterin Judit Marti und wirkt bei der Matinee vom 30. August mit. Die Sonntagsmatinee wird vom Frauenchor und dem katholischen Kirchenchor Au mitgestaltet.

Vor zehn Jahren wurde aus dem Firmprojektchor und dem Jugendchor der Familienchor. Seit der Gründung des Familienchors im Herbst 2005 ist Judit Marti die musikalische Leiterin. Sie versteht es, den Kindern, Frauen und Männern Freude am Singen zu vermitteln. So darf der Familienchor auch mit ihr das Zehnjährige feiern. Unter der Leitung von Judit Marti ist der Chor erfolgreich und hat sich vor allem auf die Mitgestaltung von Familiengottesdiensten spezialisiert. Das Repertoire des Familienchors umfasst einfache und gehörfällige Lieder, die auch die Gottesdienstbesucher mitsingen können, aber auch anspruchsvolle Gospels. Der Familienchor ist einer der drei Chöre der Pfarrei Au und kein Verein mit Statuten. Alles beruht auf dem grossen Einsatz einzelner Freiwilliger und auf dem unermüdlichen und grossen Engagement der Dirigentin Judit Marti.

Hell und klar

An den etwa alle 14 Tage stattfindenden Proben im Pfarreiheim Au werden die Lieder der kommenden Auftritte geprobt. Sängerinnen und Sänger beider Konfessionen werden durch die hellen und klaren Stimmen der Kinder unterstützt und dabei von der Orgel oder dem Klavier begleitet. Auftritte an den kirchlichen Anlässen gehören zu den Hauptaufgaben des Chors.

Die organisatorische Leitung untersteht von Beginn an Helen Schmied, und als Notenverwalterin amtet Verena Bleisch. (pd)