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Zuzüger sind im Städtli gut aufgehoben

Vize-Stadtpräsident Reto Walser ist überzeugt, dass die Neu-Altstätter eine gute Wahl getroffen haben.
René Jann
Rund 40 neue Einwohnerinnen und Einwohner lernten ihre neue Heimat kennen. (Bild: René Jann)

Rund 40 neue Einwohnerinnen und Einwohner lernten ihre neue Heimat kennen. (Bild: René Jann)

Am Freitagabend war es Wolfgang Kessler, Präsident des Verkehrsvereins Altstätten, eine besondere Freude, nach zwei verregneten Zuzügerbegrüssungen wieder einmal bei Kaiserwetter im Museumsgarten die Neu-Alt­stätter willkommen zu heissen. 511 Zuzüger seien eingeladen worden. Rund ein Fünftel da­- von hätten Antwort gegeben, erklärte Kessler, und letztlich durfte er gut vierzig interessierte neue Altstätter zum Apéro begrüssen. Die 11000-Einwohner-Stadt sei gerade noch so gross, damit man sich treffe und kennenlerne. Die persönlichen Kontakte seien wichtig, um sich längerfristig wohl zu fühlen. Kessler wies auf das attraktive Angebot an Veranstaltungen hin. Damit sie auch gut beschirmt seien, stellte er ihnen einen im Anschluss an den Städtlirundgang im Torkel der Ortsgemeinde ausgehändigten Altstätter Regenschirm in Aussicht.

Seitens der katholischen Kirchgemeinde war es Pastoralassistent Peter Legnowski und namens der evangelisch-reformierten Kirche Pfarrer Raffael Molina, die zur Teilnahme am religiösen Leben in der Stadt willkommen hiessen.

Georges Klaiber und Stefan Hildebrand führten die Zuzüger durchs Städtchen und damit auch ein Stück in die Geschichte von Altstätten ein, das 853 erstmals urkundlich erwähnt wur­-de. Da das Städtchen 1567 einem Brand anheim gefallen war, stammen die meisten heute noch recht gut erhaltenen Gebäude aus der Zeit danach. Themen waren das Ober- oder Hexentor, das Kreuz- und Un­tertor sowie der Schelmenturm. Interessantes zu berichten gab es auch aus dem Erengraben, von der Gaiserbahn, die früher durchs Städtchen ratterte, und von der landesweit ersten Trambahn. Dass Altstätten auch das erste Kino im Kanton besass, war vielen neu. Interessant waren auch die Ausführungen über die einst vier Burgen der Stadt.

Vize-Stadtpräsident Reto Walser hiess die Zuzüger auf dem Forst im Torkel der Ortsgemeinde willkommen und fragte sich dabei, was sie wohl dazu bewogen habe, in Altstätten Wohnsitz zu nehmen. «Ob als Arbeitsort, als Rückkehrer oder aus Freundschaft, ihr habt eine gute Wahl getroffen», sagte Walser. 350 bis 500 Zuzüger gebe es jährlich im Zentrum des Oberrheintals mit seinen 600 Betrieben, die 7000 Arbeitsplätze bieten. Wenn die Wohngemeinde auch 129 Steuerprozente erhebe, gelte es zu sehen, dass zurzeit viel investiert werde, etwa ins neue Hallenbad oder ins Zen­trum für Geschichte und Kultur. Altstätten habe als Einkaufs-, Markt-, Kultur-, Bildungs- und Berufsstadt mit über 150 aktiven Vereinen jedem etwas zu bieten.

Ortspräsident Jacques Sinz stellte das Gefüge der Ortsbürgergemeinde mit deren sechs Rhoden vor. Bei einem Imbiss konnten Rosmarie Kobler und Liselotte Inauen Spezialitäten aus Altstätten vorste

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