Zustupf für angefahrenen Gugger

LÜCHINGEN. Gugger zu sein, ist manchmal nicht leicht. Letzte Woche wurde ein Lavarianer angefahren. Die Lüchinger Wirte zeigen sich nun solidarisch. Und der Gugger bekam eine Leuchtweste.

Wisi Langenegger
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Bei der Übergabe der Aufmunterungsspende. Von links: Simon Eugster, Albert Bischof, Roman Thür (der angefahrene Gugger), Lionel Fischer. (Bild: Wisi Langenegger)

Bei der Übergabe der Aufmunterungsspende. Von links: Simon Eugster, Albert Bischof, Roman Thür (der angefahrene Gugger), Lionel Fischer. (Bild: Wisi Langenegger)

Letzten Freitagabend wurde in Lüchingen auf der Rorschacherstrasse einer der Paukisten der Guggenmusik Lavaria von einem Auto angefahren. Das Auto streifte den Gugger und verlor dabei den Aussenspiegel.

Das Opfer: Ein Guggerpolizist

Zum Glück wurde dabei niemand verletzt. Der angefahrene Gugger Roman Thür stammt aus Lüchingen und arbeitet seit zehn Jahren bei der Polizei in Zürich.

Der Autofahrer hat am gleichen Abend noch einen weiteren Unfall verursacht, wie die Ermittlungen der Polizei ergeben haben.

Beizern liegt viel an Fasnacht

Bert Bischof, der Pächter des Restaurants Rebstock, startete in den Lüchinger Restaurants sofort eine Sammelaktion für die geschädigte Guggenmusik. «Rebstock», «Kreuz», «Sonnenhügel» und «Ribelhof» spendeten spontan 300 Franken, die als Motivationsschub für die Gugger gedacht sind. Die Wirte wollen damit auch zeigen, dass ihnen viel an der Lüchinger Fasnachtstradition liegt.

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