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Zuschauen, wie Gärten entstehen

An der Gartenschau «Stadtgarten» tragen am 2. April auf dem Rathaus- und auf dem Kirchplatz junge Landschaftsgärtner die Ostschweizer Ausscheidung für die Schweizer Berufsmeisterschaft aus. Vor Publikum bauen sie zehn Mustergärten.

ALTSTÄTTEN. Eine Fläche von je neun Quadratmetern steht den zehn Zweierteams für ihren Wettbewerbsgarten zur Verfügung. Sieben Stunden Zeit haben sie, ihn zu bauen. Gearbeitet wird mit Schweizer Naturstein, mit Rollrasen und mit Bepflanzungen. Mehr verrät Martin Steger vom Organisationskomitee «Stadtgarten» noch nicht: «Die Zuschauer werden die Möglichkeit haben, das Entstehen der Wettbewerbsarbeiten aus nächster Nähe mitzuverfolgen. Ich bin sicher, man wird staunen!»

Um 8 Uhr dürfen die jungen Gartenbauer loslegen. Am Mittag werden sie sich eine Stunde ausruhen, bevor sie die Arbeit um 13 Uhr fortsetzen. Um 16 Uhr müssen sie fertig sein. Dann wird eine Fachjury die zehn Gärten begutachten und bewerten. Bereits um 17 Uhr werden die Experten verkünden, welches der zehn Teams an die Schweizer Berufsmeisterschaft darf.

Der erste Schritt nach Abu Dhabi

Die beiden erfolgreichsten Teams der Regionalausscheidung in Altstätten werden an der Schweizer Meisterschaft antreten. Diese wird Ende Juni in Koppigen im Emmental an der «öga», der Fachmesse der Grünen Branche in der Schweiz, ausgetragen. Fernziel sind die WorldSkills in Abu Dhabi – die Berufsweltmeisterschaft. Dass ein Team aus der Ostschweiz dort teilnehmen wird, ist gar nicht mal unwahrscheinlich: An den letzten beiden WorldSkills vertraten junge Ostschweizer Berufsleute die Schweiz und sogar äusserst erfolgreich, gewannen sie doch das eine Mal Gold, das andere Mal Silber.

Fachlich starke Leute

Die zehn in Altstätten antretenden Teams sind aus Anmeldungen aus den Kantonen Graubünden, Thurgau, beider Appenzell und St. Gallen sowie dem Fürstentum Liechtenstein selektioniert worden. Voraussetzung waren eine, vor allem im praktischen Bereich, erfolgreiche Lehrabschlussprüfung oder eine gute Arbeit beim letzten überbetrieblichen Kurs vor der Lehrabschlussprüfung. Zudem dürfen die Teilnehmer nicht älter als 22 Jahre sein.

Initiant nahm schon an WM teil

Die Regionalausscheidungen finden im jährlichen Turnus in den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Graubünden statt. Erst zum vierten Mal werden sie öffentlich ausgetragen. Damit lernen die Teilnehmer frühzeitig mit dem Druck umzugehen, bei zuschauendem Publikum zu arbeiten. «Oder unter einem besonderen Ansporn Höchstleistungen zu erbringen», wie es Martin Steger ausdrückt. Er spricht aus eigener Erfahrung, vertrat er doch die Schweiz an den WorldSkills 1997 in St. Gallen, als der Beruf des Landschaftsgärtners erstmals, damals noch auf Probe, dabei war.

Martin Steger, der zusammen mit Judith Schmidheiny federführend in der Organisation der Gartenschau «Stadtgarten» ist, übernahm auch die Initiative für die Durchführung der Regionalmeisterschaft in Altstätten: «Ich wollte nochmals einen Höhepunkt schaffen.» Die Bewerbung stiess beim Verband auf offene Ohren.

Eine enorme Bereicherung

Gross war dank der Zusage auch die Freude bei Judith Schmidheiny, Mitorganisatorin und Co-Präsidentin der Interessengemeinschaft Einkaufen in Altstätten (Igea): «Die Durchführung der Regionalmeisterschaft ist für uns eine enorme Bereicherung. Dank ihr strahlt die Gartenschau <Stadtgarten> weit über die Region hinaus.»

Bis Mitte April zu sehen

Die während der Ostschweizer Ausscheidung am 2. April auf dem Rathausplatz und auf dem Kirchplatz entstehenden Gartenarbeiten werden am Abend nicht gleich wieder rückgebaut. Man wird sie noch während zwei Wochen im Rahmen der Gartenschau «Stadtgarten» besichtigen können. (pd/mt)

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