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Hauseigentümerverband Unterrheintal: Zusammenschluss ist gelungen

Die erste Hauptversammlung nach der Fusion im letzten Jahr führte der Hauseigentümerverband Unterrheintal am Mittwoch durch. Präsident Marco Köppel zieht ein positives Fazit.
Monika von der Linden
Die HEV-Mitglieder aus St. Margrethen sind in die Sektion Unterrheintal integriert. (Bild: Monika von der Linden)

Die HEV-Mitglieder aus St. Margrethen sind in die Sektion Unterrheintal integriert. (Bild: Monika von der Linden)

Es war die 70. Hauptversammlung des Hauseigentümerverbandes Unterrheintal (HEV) am Mittwochabend. Und doch war es eine Premiere. Zum ersten Mal tagte der Verband in neuer Struktur. Vor einem Jahr war der HEV St. Margrethen in den HEV Mittelrheintal übergegangen und hatte sich den neuen Namen gegeben. Die Organisation zählt aktuell 2229 Mitglieder aus den Gemeinden St. Margrethen, Au, Berneck, Widnau, Diepoldsau, Balgach und Rebstein.

Weil der Widnauer Widebaumsaal als angestammter Tagungsort zu klein geworden war, hatte der Vorstand entschieden, die Versammlung künftig im Jahresturnus in den Mitglieds- dörfern abzuhalten. «Es war somit selbstverständlich, zuerst in St. Margrethen zu gastieren», sagte Präsident Marco Köppel. Die Mitglieder goutierten die Wahl. Es kamen 421 Personen in die Rheinauhalle.

Ähnlich hoher Gewinn vorgesehen

Die Zusammenführung beider Sektionen sei das Hauptthema des Vorstandes im letzten Jahr gewesen, sagte Marco Köppel. Sein Fazit fiel positiv aus. Res Friedli sei als Vertreter der Sektion St. Margrethen sofort in den Vorstand integriert worden. Positiv schloss das Jahr 2018 auch bei den Finanzen ab. Den erwirtschafteten Gewinn in Höhe von 3378 Franken (Vorjahr 1770 Franken) verwendet der Verband für Aktionen. 1600 Franken sind für die Durchführung der Hauptversammlung bestimmt. Sie sei ja nun grösser geworden, sagte Kassier René Hutter. Das Budget sieht einen ähnlich hohen Gewinn von 3676 Franken vor.

Rechnung vom Vorstand geprüft

Der Vorstand rechnet aufgrund der Fusion mit einem geringen Mitgliederschwund. «Es würde mich freuen, wenn Sie uns Lügen strafen und wir per Ende Jahr einige Mitglieder dazu gewonnen hätten», sagte Marco Köppel. Diskussionslos und einstimmig nahm die Versammlung sämtliche Anträge des Vorstandes an. Somit sind auch die Mitglieder aus St. Margrethen bereit, den für sie höheren Jahresbeitrag von 53 Franken zu bezahlen.

Die Rechnung der Sektion St. Margrethen prüfte der Vorstand und legte ihn der Versammlung nicht zur Abstimmung vor.

«Lage nicht besorgniserregend»

«Wer soll in all die Wohnungen einziehen?», fragte Marco Köppel. Er bezog sich auf die Leerwohnungsziffer im Rheintal. Sie lag 2018 mit 2,44 Prozent so hoch wie schon lange nicht mehr. Die Zahl der erteilten Baubewilligungen geht markant zurück. Gleichzeitig wachsen die Gemeinden um 0,8 Prozent im Jahr. «Würde keine einzige Wohnung mehr gebaut, stünde in einem Jahr keine mehr leer, man spräche von einer Wohnungsnot», sagte Köppel. Die Lage sei nicht besorgniserregend, da die Einführung des neuen Baugesetzes das Bauen verlangsame. Gegen immer mehr Regulatorien setzte sich der Vorstand des Kantonalverbandes ein. Er war durch Präsident Walter Locher in St. Margrethen präsent.

Vor fünf Jahren erhielt der Vorstand den Mitgliederauftrag, sich um den Hochwasserschutz zu kümmern. Der Verband habe zwar wenig Einfluss, sei aber mit den Verantwortlichen in Kontakt. Marco Köppel gab einen Überblick über das Projekt Rhesi und das Vorprojekt Rheintaler Binnenkanal.

Hinweis
Mehr Bilder auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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