Zusammenhalt macht stark

WALZENHAUSEN. Gestern öffnete die Walzenhauser Gewerbeausstellung ihre Tore. An der Gewa 2014 zeigen 30 Betriebe und Institutionen ihre Neuheiten. Ein wichtiger Faktor ist die Pflege der Kontakte.

Bea Sutter
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Peter Gut, Gemeinderat und Kantonsrat, hat mit seinen Losen Glück. Das Tombola-Team (von links), Emil Huber, Eugen Brandenberger und Walter Ammann, überreicht ihm den Früchtekorb und andere Preise.

Peter Gut, Gemeinderat und Kantonsrat, hat mit seinen Losen Glück. Das Tombola-Team (von links), Emil Huber, Eugen Brandenberger und Walter Ammann, überreicht ihm den Früchtekorb und andere Preise.

WALZENHAUSEN. Die Mehrzweckanlage und deren nahe Umgebung gehört an diesem Wochenende dem Gewerbe. Das Parkdeck wurde als Festwirtschaft umfunktioniert. Gestern wurde um 16 Uhr die Gewa 2014 im Beisein der Aussteller und geladener Gäste feierlich mit einem Apéro und Festansprachen eröffnet.

Am gleichen Strick ziehen

Mario Enzler, Präsident des Organisationskomitees, sagte zur Begrüssung: «Es ist unglaublich, was man gemeinsam alles <zwäg> bringt.» Dies zeige wieder einmal mehr, wie wichtig es für die Gwerbler – und für die Politiker – ist, zusammenzuhalten und am gleichen Strick zu ziehen. Eine solche Ausstellung auf die Beine zu bringen, erfordere grosses Engagement, hohe Motivation und viel Zeit – viel Freizeit. Mario Enzler dankte allen Ausstellenden, den OK-Mitgliedern und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern für die geleistete und noch zu leistende Arbeit. «Dafür dürfen alle den ersten 2013er-Gupfen-Wein zum Apéro trinken.»

Aus der Region – für die Region

Frau Landammann Marianne Koller-Bohl, Vorsteherin des Departementes Volks- und Landwirtschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden, beglückwünschte die Walzenhauser Gwerbler zu dieser gelungenen Ausstellung. Vier Jahre seien vergangen seit der letzten Gewa. Schaut man die Produkte an, habe sich vieles verändert und entwickelt, nur eines sei gleich geblieben: Die Motivation und das Engagement der Unternehmer in Walzenhausen. Marianne Koller unterstrich die Bedeutung der Wertschöpfung in einem Dorf. Im Zuge der Globalisierung finde eine Rückbesinnung zu einheimischen Produkten statt. Dies sei eine gute Ausgangslage für das einheimische Gewerbe. Nah am Puls der Bevölkerung agieren, das stärke das Gewerbe. Wie wichtig ein gesundes Gewerbe für die Gemeinde ist, dies thematisierte Gemeindepräsident Hansruedi Bänziger. «Das Gewerbe bringt Leben in das Dorf.» Hansruedi Bänziger meinte zu Mario Enzlers Bemerkung am Anfang: «Politik und Gewerbe stehen sich sehr nahe, sie engagieren sich für das Gemeinwohl.» Vertrauen und Toleranz seien wichtige Faktoren, um gemeinsam Ziele zu erreichen. Die Gratulation seitens des kantonalen Gewerbeverbandes überbrachte Erwin Steingruber, der Walzenhauser Garagist ist der stellvertretende Präsident. Er wünschte allen Ausstellern viel Erfolg und zahlreiche gute Kontakte.

Öffnungszeiten: Samstag, 10 – 19 Uhr; Sonntag, 10 – 17 Uhr

Eine Gewerbeschau hoch über dem Bodensee &ndash; auch das kann Walzenhausen bieten. Die Aussicht geniessen die Eröffnungsredner (von links) OK-Präsident Mario Enzler, Gemeindepräsident Hansruedi Bänziger, Frau Landammann Marianne Koller-Bohl und Erwin Steingruber, stellvertretender Präsident des Gewerbeverbandes Appenzell Ausserrhoden. (Bilder: Bea Sutter)

Eine Gewerbeschau hoch über dem Bodensee – auch das kann Walzenhausen bieten. Die Aussicht geniessen die Eröffnungsredner (von links) OK-Präsident Mario Enzler, Gemeindepräsident Hansruedi Bänziger, Frau Landammann Marianne Koller-Bohl und Erwin Steingruber, stellvertretender Präsident des Gewerbeverbandes Appenzell Ausserrhoden. (Bilder: Bea Sutter)

Regierungsrat Jakob Brunnschweiler und Ständerat Hans Altherr (rechts).

Regierungsrat Jakob Brunnschweiler und Ständerat Hans Altherr (rechts).

Eine fröhliche Lady-Runde am Stand der Rheinburg-Klinik: (von links) Bea Gruber, Karin Grabher, Sandra Luger, Marianne Schmitt und Franziska Göggel.

Eine fröhliche Lady-Runde am Stand der Rheinburg-Klinik: (von links) Bea Gruber, Karin Grabher, Sandra Luger, Marianne Schmitt und Franziska Göggel.

Ein prächtiger Abend um draussen zu sein: Am Stand von Messmer Motorgeräte, Thal, ist ein Bier in geselliger Runde genau das Richtige. Auch das Gesellige gehört zur Gewa.

Ein prächtiger Abend um draussen zu sein: Am Stand von Messmer Motorgeräte, Thal, ist ein Bier in geselliger Runde genau das Richtige. Auch das Gesellige gehört zur Gewa.

Kaspar Wetli, Schmid Wetli AG, Berneck, stösst mit den Standnachbarn Peter und Gisela Gloor, Bodenbeläge Gloor, auf eine erfolgreiche Gewa an.

Kaspar Wetli, Schmid Wetli AG, Berneck, stösst mit den Standnachbarn Peter und Gisela Gloor, Bodenbeläge Gloor, auf eine erfolgreiche Gewa an.

«Man besucht sich gegenseitig», sagen Pius Federer (2. von rechts) und Walter Breu (rechts) vom Gewerbeverein Oberegg am «Helvetia»-Stand. Das schätzen die Walzenhauser Gwerbler Roger und Sonja Rüesch.

«Man besucht sich gegenseitig», sagen Pius Federer (2. von rechts) und Walter Breu (rechts) vom Gewerbeverein Oberegg am «Helvetia»-Stand. Das schätzen die Walzenhauser Gwerbler Roger und Sonja Rüesch.

Sibylle Gemperle füllt bei der Stiftung Waldheim einen Wettbewerb aus. Sara Bühlmann und Franziska Koller freut das Interesse.

Sibylle Gemperle füllt bei der Stiftung Waldheim einen Wettbewerb aus. Sara Bühlmann und Franziska Koller freut das Interesse.

Roman Züst: «Wir informieren über die Landwirtschaft».

Roman Züst: «Wir informieren über die Landwirtschaft».

Flammkuchen für die Besucher gibt es am Stand von Beck Meyerhans und dem Dorfladen Enzler: Karin Meyerhans, Mena und Monika Enzler.

Flammkuchen für die Besucher gibt es am Stand von Beck Meyerhans und dem Dorfladen Enzler: Karin Meyerhans, Mena und Monika Enzler.

Die Mitglieder von Pro Natura Walzenhausen (v. l.), Fredi Walt, Markus Tobler und Rainer Vetter, erklären der Besucherin Martina Künzler, wie sich der Laich der Frösche und Kröten unterscheidet. Walzenhausen ist reich an Gewässern, entsprechend vielfältig ist die Biodiversität. «Wir möchten mit unserem Stand die Leute sensibilisieren», sagt Markus Tobler. (Bild: Bea Sutter)

Die Mitglieder von Pro Natura Walzenhausen (v. l.), Fredi Walt, Markus Tobler und Rainer Vetter, erklären der Besucherin Martina Künzler, wie sich der Laich der Frösche und Kröten unterscheidet. Walzenhausen ist reich an Gewässern, entsprechend vielfältig ist die Biodiversität. «Wir möchten mit unserem Stand die Leute sensibilisieren», sagt Markus Tobler. (Bild: Bea Sutter)

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