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Zurückdenken mit Fässler

Stichwort
Gert Bruderer

Regierungspräsident Fredy Fässler sagte am Rheintaler Wirtschaftsforum: Beim öffentlichen Verkehr lasse sich noch viel verbessern (einverstanden!), im Rheintal zum Beispiel mit Blick Richtung Zürich (aha!), die Reisezeiten seien leider weiterhin die gleichen wie vor vierzig Jahren (wie bitte?).

Gewiss hat Fässler die zeitliche Distanz von vier Jahrzehnten bloss als Metapher verwendet. Um zu unterstreichen, dass die Reisezeiten noch zu lang sind. Trotz des Jammerns dürfen wir uns aber auch einmal vergegenwärtigen, wie komfortabel das Reisen in Zug und Bus seit 1978 geworden ist. Wir müssen beim Zug keine Treppen mehr hochsteigen, müssen uns nicht vor lauter Gequietsche beim Bremsen die Ohren zuhalten, haben beim Wechsel von einem Wagen zum andern nicht das Gefühl, zwischen Faltenbälgen im Freien zu stehen, und sind heute im Rheintal fast doppelt so schnell unterwegs.

Und dann die Anschlusszeiten! Die sind derart sportlich, dass wir uns ab und zu einen Schritt zurück in die Vergangenheit wünschten. Vor allem dann, wenn uns der Anschlusszug einmal mehr (weil halt alles so schnell gehen muss) vor der Nase wegfährt.

Gert Bruderer

gert.bruderer@rheintalmedien.ch

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