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Zum Auftakt an die Tabellenspitze

Nach der ersten in der Aegeten ausgetragenen NLA-Runde ist Faustball Widnau Leader. Die beiden Siege gegen Oberentfelden (3:1) und Neuendorf (3:2) mussten sich die Rheintaler aber sehr hart erkämpfen.
Widnau startete mit Captain Mario Kohler erfolgreich in die Hallensaison und holte in zwei Spielen zwei Siege. (Bild: Fabio Baranzini/Swiss Faustball)

Widnau startete mit Captain Mario Kohler erfolgreich in die Hallensaison und holte in zwei Spielen zwei Siege. (Bild: Fabio Baranzini/Swiss Faustball)

Schon vor dem Start war klar, dass die NLA-Hallensaison eine spannende, ausgeglichene sein wird. Die Auftaktrunde hat diese Einschätzung bestätigt. Dazu kommt, dass für die Ausrichtung der Endspiele noch immer kein Veranstalter gefunden wurde und diese deswegen auf der Kippe sind – es ist also gut möglich, dass im Dezember entschieden wird, keinen Finalevent auszutragen und den Schweizer Meister per Ende der Qualifikationsspiele zu küren. Umso wichtiger ist deshalb in dieser Saison jedes einzelne Vorrundenspiel.

Gegen Oberentfelden legte Widnau in der Stammaufstellung fulminant los. Vorne mit Fontoura/Meier und hinten mit Kohler/Fehle/Linder dominierte Widnau die aargauische Truppe von Trainer Koni Keller regelrecht. Widnau zeigte hinten keine Schwäche und schloss konsequent ab, wo­raus ein eindeutiges 11:3 im ersten Satz resultierte. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gäste enorm, vor allem in der Defensive. Wo im ersten Satz noch vermeidbare Stockfehler passierten, agierte Oberentfelden ab dem zweiten Satz beinahe fehlerlos. Es entwickelte sich ein äusserst spannender Durchgang, den Widnau beim Stand von 14:14 mittels Eigenfehler verlor. Nach dieser leichten Baisse gewann Widnau wieder die Oberhand und sicherte sich mit konzentrierter Leistung die nächsten beiden Durchgänge zum ersten Sieg in dieser Saison.

Starkes Neuendorf unterliegt ganz knapp

Schon vor der Saison schätzte Widnau-Captain Mario Kohler das Neuendorf-Team als Geheimfavorit ein: «Mit zwei sich optimal ergänzenden Angreifern und einer starken Hintermannschaft um den früheren Nationalspieler Kevin Nützi sind die So­lothurner äusserst gefährlich.» Dementsprechend spannend entwickelte sich das Duell. Wieder erwischte Widnau einen sehr guten Start und führte schnell mit drei Punkten Vorsprung. Widnau verteidigte den Vorsprung bis zum Satzende und holte den wichtigen ersten Abschnitt. Der zweite war spannender, denn bis zum 10:10 waren beide Teams auf Augenhöhe. Äussert kaltschnäuzig verbuchten die Neuendorfer zwei Punkte in Serie und damit den Satz. Widnau wechselte den jungen Bognar auf der linken Abwehposition für Fehle ein. Das Nachwuchstalent zeigte eine überragende Leistung. Als vermeintlich einfaches Ziel für gegnerische Angreifer parierte der 18-Jährige jeden Ball.

Trotzdem verliefen die folgenden Sätze ähnlich wie die zuvor – einer für Widnau und einer für Neuendorf zum Zwischen­resultat von 2:2 in Sätzen. So kam es nach über einer Stunde zum Fünfsätzer. Dieser war an Spannung nicht zu überbieten, denn in der Verlängerung hatten beide Teams Matchbälle. Wid­-nau wehrte erst einen ab und erkämpfte sich mit einer Punkte-Serie selber einen, den es aber nicht verwerten konnte.

Beim Stand von 13:13 ge­langen Widnau dann die beiden erlösenden Punkte per gegne­rischem Eigenfehler und anschliessendem Angriffspunkt von Fontoura. Damit übersteht Widnau die Auftaktrunde mit weisser Weste und grüsst von der Tabellenspitze. (kom)

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