Zukunftsbringer in neuem Kleid

BERNECK. Viele Kräfte haben gewirkt, damit das Heim Tigelberg kantonale Auflagen erfüllen und somit weitergeführt werden kann. Am Samstag war Dankeschön- und Besichtigungstag.

Maya Schmid-Egert
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Strahlten in der neuen Küche um die Wette, der Vorstand mit Heimleitung (v. l.): Christoph Egli, Dorothea Appenzeller, Marcel und Regula Coulin, Christian Baumann, Martin Kobelt und Martin Suter. (Bilder: Maya Schmid-Egert)

Strahlten in der neuen Küche um die Wette, der Vorstand mit Heimleitung (v. l.): Christoph Egli, Dorothea Appenzeller, Marcel und Regula Coulin, Christian Baumann, Martin Kobelt und Martin Suter. (Bilder: Maya Schmid-Egert)

«Nein, wir sind nicht wie das Werkheim Wyden, sondern wie das Kinder- und Jugendheim Bild, aber viel kleiner.» Erklärungen wie diese musste Leiter Marcel Coulin auf der Besichtigungstour des frisch sanierten und renovierten Heimes mehrmals abgeben. Nicht allen Besuchern des Tages der offenen Tür war bislang der Zweck des «Tigelberges» vollumfänglich klar. Dabei zog die sozialpädagogische Institution hoch über Berneck in den letzten zwei Jahren viel mediale Aufmerksamkeit auf sich. Es ging um die Beschaffung einer halben Million Franken. Geld, das für dringend erforderliche bauliche Massnahmen aufgewendet werden sollte. Einzelne Zimmer seien zu klein, Bäder und Küche sowie die gesamte Isolation standen nebst anderen Punkten auf der Mängelliste des Amtes für Soziales. Mit einer Investition von rund einer Million eine grosse Sache für die Trägerschaft, dem Verein Tigelberg, die natürlich auch die Bewilligung für die seit 1997 durch das Ehepaar Marcel und Regula Coulin geführte Grossfamilie auf dem Spiel stehen sah. Dem Credo des Hauses folgend, «jungen Menschen zwischen 13 und 22 Jahren in hoffnungslosen Lebenskrisen eine verlorengegangene Zukunftsvision neu zu formulieren», wie Präsident Christian Baumann sich im Festzelt ausdrückte, gelang es, viele Kräfte zu mobilisieren: allen voran das achtköpfige Unterstützungskomitee als Multiplikator fürs Fundraising. Ein Dank gebühre ihnen und all den Spendernamen, die auf der mannshohen Tafel beim Eingang aufgelistet sind und allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Zur Feier des Tages gab es sogar eine neue Fahne.

Zur Feier des Tages gab es sogar eine neue Fahne.