Zuerst das Schaufeln, dann die Kunst

Das Sandskulpturen-Festival auf der Arionwiese ist lanciert. Zu Beginn der Bauphase ist von den neun Künstlerduos körperliche Anstrengung gefragt.

Corina Tobler
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Harte Arbeit: Schaufel, Wasserschlauch und Bagger sind in der ersten Bauphase die wichtigsten Werkzeuge. (Bild: Corina Tobler)

Harte Arbeit: Schaufel, Wasserschlauch und Bagger sind in der ersten Bauphase die wichtigsten Werkzeuge. (Bild: Corina Tobler)

RORSCHACH. Sie gehören zu den Besten ihres Fachs, haben aber keine Probleme damit, sich die Hände schmutzig zu machen. Im Gegenteil: An ihren ersten beiden Arbeitstagen buddeln, stampfen, schaufeln und wässern die Sandkünstler um die Wette. Es gilt die Sandhaufen in Holzverschalungen zu komprimieren. Dabei ist es wichtig, das richtige Verhältnis von Wasser und Sand zu finden, damit das Material optimal zusammenhält. Besonders viel Schaufelarbeit wird am Sonntagnachmittag bei Team zwei geleistet. «Wir haben einen Baum neben unserem Bauplatz, den wir einbauen wollen. Leider konnten wir ihn nicht bewegen, also müssen wir den Sand verschieben», erklärt Edith van de Weterring lachend. Weiter hinten stapft Martijn Smits, den Wasserschlauch in der Hand, in anderthalb Metern Höhe im Sand umher und wartet auf mehrere Baggerschaufeln Material. Der Amerikaner Kirk Rademaker zaubert derweil zur Freude der Passanten erste Figuren in den Sand.

Ab heute geht es an die Ausgestaltung der Skulpturen. Das beliebte Speed-Carving findet von Mittwoch bis Freitag, 17 bis 19.30 Uhr, auf der Bühne im See statt.