Zünd und Glunk knapp neben dem Podest

Das Podest verpassten die Fahrer des KTM-Teams Städler – sie feierten vier Top-Ten-Ränge.

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Michelle Zünd liegt in der Schweizer Meisterschaft zurzeit auf dem starken dritten Rang. (Bild: pd)

Michelle Zünd liegt in der Schweizer Meisterschaft zurzeit auf dem starken dritten Rang. (Bild: pd)

(kaz) Während die Jungs im deutschen Obernheim um Punkte kämpften, ging es für die Ladies nach Ederswiler im Jura. Gleich vier Top-Ten-Ränge konnten die KTM-Team-Städler-Fahrer einfahren – für das Podest reichte es aber nicht. Erst nahm Flurin Glunk das Ziel in Angriff, seinen Vorsprung in der National-MX2-Kategorie auszubauen. Mit einem zweiten Rang im ersten Lauf punktete er gut. Im zweiten Lauf stand das Glück nicht mehr auf seiner Seite. Bis zur dritten Runde lag er in Führung, dann holte er auf der pickelharten Strecke mit vielen Sprüngen aber einen Plattfuss und musste aufgeben. Trotzdem gab es im Tagesklassement noch den siebten Rang, der Vorsprung in der Jahresmeisterschaft beträgt immer noch komfortable 45 Punkte.

Noa Glunk ist in der Gesamtwertung

Vierter Am nächsten Tag waren in Obernheim vier Fahrer des KTM-Teams Städler am Start. Raphael Wirth und Sidney Keller starteten bei den Junioren A. Wirth konnte sich zweimal den achten Rang gutschreiben lassen. Dies ergab Tagesrang sieben. Sidney Keller fuhr auf die Ränge 19 und 20 und holte mit Rang 21 in der Tagesrangliste drei Punkte für die Meisterschaft. Noa Glunk, in der Kategorie SAM Masters am Start, schaffte es auf die Ränge zehn und acht. Dies ergab im Tagesklassement den guten achten Rang. In der SAM-Meisterschaft liegt er aktuell mit 36 Punkten Rückstand auf das Podest und deren fünf Vorsprung auf Rang fünf auf dem vierten Rang. Luca Wirth fuhr bei den SAM Masters Inter auf die Ränge 17 und 19. Dies ergab Tagesrang 19.

Rang vier auch für Michelle Zünd

Die Frauen kämpften in Ederswiler zum zweiten Mal um Punkte für die Schweizer Meisterschaft. Hervorragende Starts gelangen im ersten Lauf Michelle und Nina Zünd. Katja Zünd verpatzte dagegen ihren Start und musste das Rennen von ganz hinten aufnehmen. Michelle Zünd kämpfte mit der Französin Lisa Guerber um Rang drei. Knapp musste sie sich geschlagen geben, sie konnte sich aber über Rang vier freuen. Nina kämpfte auch etwas gegen die Strapazen ihrer Prüfungsphase in der Schule. Gegen Ende des Rennens musste sie einige Konkurrentinnen passieren lassen und wurde dann Elfte. Katjas Aufholjagd war stark. Irgendwann lief jedoch die Zeit ab – da stand sie auf dem 13. Rang. Der Start zu Lauf zwei gelang allen nicht schlecht, wobei Michelle gleich an zweiter Stelle lag. Danach fuhr sie schon bald ein einsames Rennen. Guerber war schneller, doch von hinten drohte keine Gefahr. Mit einem weiteren vierten Rang holte sie diesen Rang auch im Tagesklassement. Katja konnte gegen Ende des Rennens Nina überholen und sich auf Rang zwölf vorschieben, direkt vor Nina Zünd. Im Tagesklassement wurden die Ränge wieder getauscht: Nina holte Rang 12, Katja Rang 13.

Schlag auf Schlag nach der Sommerpause

Nun gibt es für alle Fahrerinnen und Fahrer eine Sommerpause. Diese wird nicht nur zur Erholung genutzt, auch das Training darf nicht zu kurz kommen. Nina und Michelle Zünd fahren am Sonntag, 4. August, die IMBA-Europameisterschaftsrennläufe in Belgien. Dann geht’s für die Frauen ab dem 17. August und dem Rennen in Linden BE Schlag auf Schlag weiter. Sechs Wochen in Folge haben sie danach Rennen, die Meisterschaft wird erst im Oktober zu Ende sein. Die Juniorenfahrer werden am 10. August in Trachslau SZ am Balken stehen. Für die übrigen Fahrer geht es am 24. August im Zürcher Weinland weiter mit der Meisterschaft.