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Zöllner retteten mehrere Tiere vor Schmugglern

Die Männer, die Ende letztes Jahr am Grenzübergang Au bzw. Schmitter beim Schmuggeln exotischer Tiere erwischt wurden, hatten schon zuvor mehrfach artengeschützte und vom Aussterben bedrohte Tiere in die Schweiz geschmuggelt. Das ergaben Ermittlungen der Zollfahndung.

Die Männer, die Ende letztes Jahr am Grenzübergang Au bzw. Schmitter beim Schmuggeln exotischer Tiere erwischt wurden, hatten schon zuvor mehrfach artengeschützte und vom Aussterben bedrohte Tiere in die Schweiz geschmuggelt. Das ergaben Ermittlungen der Zollfahndung.

Am 8. November 2015 kontrollierten Grenzwächter beim Grenzübergang Au einen deutschen Staatsangehörigen (56). Im Auto wurden, unter Decken und in Käfigen versteckt, drei Weisskopf-Papageien, ein Goffin-Kakadu sowie ein Goldsittich gefunden. Der Goldsittich befand sich in einer miserablen Verfassung, konnte aber gerettet werden. Alle fünf Tiere sind vom Aussterben bedroht.

Unabhängig davon wurde am 14. Dezember 2015 beim Grenzübergang Schmitter ein Österreicher (36) kontrolliert. In seinem Auto fanden Grenzwächter, in Plastikschalen und Stoffsäcken versteckt, insgesamt 21 artengeschützte Warane und bewilligungspflichtige Geckos.

In beiden Fällen fanden durch die Zollfahndung in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) umfangreiche Ermittlungen statt. Die Untersuchungen ergaben, dass einer der Männer sowie weitere in der Schweiz wohnhafte Personen bereits mehrfach artengeschützte und vom Aussterben bedrohte Tiere illegal in die Schweiz geschmuggelt haben.

Gegen die beiden Personen sowie weitere Abnehmer in der Schweiz wurden diverse Strafverfahren durch die Zollfahndung eröffnet. Die Strafen können in solchen Fällen mehrere Zehntausend Franken betragen. Sämtliche Tiere wurden beschlagnahmt und befinden sich in der Obhut eines fachkundigen Schweizer Zoos. (red.)

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