Zitterpartie für die Bulldogs

Nach schwacher Ausbeute ist Dornbirns direkter Playoff-Einzug in Gefahr. In der zweiten Liga bleiben Feldkirch und Lustenau an der Tabellenspitze.

Günther Böhler
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VORARLBERGER EISHOCKEY. Da Dornbirn zuletzt oft verlor, sind die Mitstreiter um die direkten Playoff-Plätze vorbeigezogen oder rangieren knapp dahinter. Der fünftplatzierte DEC hat 70 Punkte, muss aber noch zu Verfolger Bozen und empfängt die Black Wings Linz (2.). Der nächste Gegner liegt, wie auch Villach, nur einen Punkt hinter den Messestädtern in Lauerstellung.

Das neue Jahr begann mit einem Fehlstart. Gegen Salzburg (1:5) und Znojmo (1:4) hatte Dornbirn keine Chance. Die Bulldogs kämpften sich aber zurück und rangen Villach nieder. Und als sie in Linz völlig überraschend als Sieger vom Eis gingen, war die direkte Qualifikation für die Playoffs zum Greifen nah. Tabellennachzügler Fehervar erwies sich aber als Stolperstein. Ein zweimaliger Rückstand konnte zwar noch in einen Vorsprung verwandelt werden, doch am Ende hatten die Ungarn mit 4:3 die Nase vorn. «Wir sind wieder einmal ans uns selbst gescheitert», sagte der enttäuschte DEC-Coach Dave MacQueen.

Leader VEU Feldkirch erlitt in der Inter-National-League nach dem Auswärtsdoppel in Slowenien die erste Heimniederlage. Mit einem 8:1 gegen Ljubljana wurden die Fans aber versöhnt, die Feldkircher liegen weiter vier Punkte vor den Lustenauern. Der amtierende Meister lässt aber nicht locker. Dies unterstrich zuletzt der 2:1-Derbysieg bei den Wäldern. In den letzten Runden des Grunddurchgangs steht also noch ein spannender Kampf um das Pick-Recht zwischen den beiden Vorarlbergern auf dem Programm.

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