Ziel sind die Top Ten im Weltcup

Am Ostermontag startet U23-Weltmeister Thomas Litscher in die Saison: In den Fussstapfen seines neuen Teamkollegen José Hermida will er an die Weltspitze.

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Thomas Litscher will an der EM und WM auf sich aufmerksam machen. (Bild: Daniel Geiger)

Thomas Litscher will an der EM und WM auf sich aufmerksam machen. (Bild: Daniel Geiger)

Thomas Litscher, am kommenden Montag starten Sie mit der Bundesliga «Gold Trophy Sabine Spitz» in Bad Säckingen in die neue Saison. Wie fühlen Sie sich?

Thomas Litscher: Es läuft alles sehr gut. Der Wechsel zum Multivan Merida Biking Team war die grösste Änderung hinsichtlich dieser Saison. Das Material ist super, das Team mit Gunn-Rita Dahle-Flesja sowie José Antonio Hermida, Rudi van Houts, Ondrej Cink und mir sehr familiär. Wir gehören zu den besten Teams der Welt. Das zeigt auch unsere professionelle Betreuung.

Die letzte Saison, Ihre erste bei der Elite, verlief nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatten. Sie haben dies auf die Saisonvorbereitung und auf die Verletzungen zurückgeführt. Was haben Sie hinsichtlich dieser Saison geändert?

Litscher: Ich habe mehr auf meinen Körper gehört und damit mehr acht auf die Erholungsphasen gegeben.

Auch nach Einsätzen rund um die Welt finden Sie noch immer, dass das Rheintal für den Mountainbike-Sport äusserst geeignet ist. Was schätzen Sie besonders?

Litscher: Durch den Föhn ist es oft schön und im Frühjahr schnell warm. Das Trainingsgebiet ist abwechslungsreich. Ich mag das Training in der Ebene ebenso wie die Aufstiege in die nahen Berge sowie die vielen Singletrails.

Haben Sie Tips für eine Biketour am Osterwochenende?

Litscher: Zurzeit liegt noch Schnee. Aber der Aufstieg auf den St. Anton geht schon recht gut. Eine Tour wert sind (je nach Schnee) der Montlinger Schwamm und der Hirschberg. Wichtig ist, dass man die Ausflüge geniesst und auf sich achtgibt.

Nach der letzten Saison mit Verletzungspech wohl auch für Sie ein wichtiger Punkt.

Litscher: Ja, das ist das Wichtigste. Ich muss gesund und verletzungsfrei bleiben, um Leistung zu bringen.

Sie starten mit der deutschen Bundesliga in die Saison, am 7. April folgt das erste Rennen der Schweizer Serie, dem BMC Racing Cup in Schaan, quasi ein Heimrennen. Was haben Sie sich vorgenommen?

Litscher: Zum Saisonauftakt möchte ich gut fahren. Auf Schaan freue ich mich besonders, da es natürlich schön ist, ein Rennen in der Region zu fahren. Mit mehr Fans an der Strecke geht es einfach leichter. Dennoch wird es ein hartes Rennen, da es immer gut besetzt ist. Natürlich werde ich mein Bestes geben, um in die Top Ten zu fahren. Ein gutes Abschneiden Anfang Saison bringt viel Motivation für die weiteren Rennen. Meine effektiven Ziele habe ich mir im Weltcup gesteckt. Ich will in die Top Ten und an der EM sowie der WM ein Zeichen setzen.

Interview: Andrea Kobler

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