Zentrum wird neu gestaltet

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 71,1 Prozent haben die St. Margrether die Zentrumsgestaltung gutgeheissen. Noch klarer wurde dem Umbau des Altersheim-Erdgeschosses zugestimmt.

Gert Bruderer
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Die Grenzstrasse wird als erste neu gestaltet, zusammen mit einem Teil der Parkstrasse (südlich des Parks). (Bild: Gert Bruderer)

Die Grenzstrasse wird als erste neu gestaltet, zusammen mit einem Teil der Parkstrasse (südlich des Parks). (Bild: Gert Bruderer)

ST. MARGRETHEN. Zu einem neuen Zentrum haben 849 Stimmende Ja und 345 Nein gesagt, bei einer Stimmbeteiligung von 46,2 Prozent. Gemeindepräsident Reto Friedauer wertet dies als klaren Auftrag und schönes Signal und sagt: «Ich freue mich sehr.»

Anwohner einbeziehen

Friedauer verbindet den Abstimmungserfolg mit einem Versprechen: Sobald es um die konkrete Gestaltung gehe, würden die Anwohner natürlich einbezogen und die Massnahmen mit ihnen diskutiert. Die ganze Neugestaltung ist auf drei Jahre ausgelegt und dürfte bis Ende 2015 dauern. Vorgegangen wird in verschiedenen Etappen.

Zum Teil Tempo 30

Als Erstes widmet man sich der Grenzstrasse und dem südlich des Parks gelegenen Teil der Parkstrasse. Während auf der Grenzstrasse als wichtiger Durchfahrtsstrasse weiterhin Tempo 50 gelten soll, ist für die anderen Strassen beim Park (Bahnhofstrasse, Parkstrasse) sowie für den Bahnhofplatz Tempo 30 vorgesehen.

Ausführungsprojekte folgen

Zu erwarten ist für alle Neuerungen ein Vorprojekt, für dessen Bewilligung der Kanton zuständig ist. Ausserdem ist jeweils ein Ausführungsprojekt nötig. Bei der Abstimmung ging es zwar um einen Kredit von 4,9 Mio. Franken, doch ist der grösste Teil für Sanierungsarbeiten gebunden. Auf die neue Gestaltung des Zentrums entfallen 1,65 Mio. Franken.

1048-mal Ja zum Umbau

Dem Umbau des Fahr-Parterres mit neuer Cafeteria haben 1048 Bürgerinnen und Bürger zugestimmt; 150 sagten Nein. Das ist ein Ja-Stimmenanteil von 87,5 Prozent. Die Stimmbeteiligung betrug 46,3 Prozent.