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Zellweger ist Gemeindepräsident

BERNECK. Der Bernecker FDP-Präsident Andreas Zellweger ist gestern zum neuen Bernecker Gemeindepräsidenten gewählt worden. Bei einer Wahlbeteiligung von 53 Prozent erhielt er 687 Stimmen. Sein Herausforderer, CVP-Präsident Heinz Indermaur, bekam 613 Stimmen.
Gert Bruderer
Blumen für Andreas Zellweger, überreicht von FDP-Vizepräsidentin Helga Klee. Zellwegers Frau Claudia (rechts) und Wahlstab-Mitglied Marcel Manser (links) freuen sich mit dem Gewählten.

Blumen für Andreas Zellweger, überreicht von FDP-Vizepräsidentin Helga Klee. Zellwegers Frau Claudia (rechts) und Wahlstab-Mitglied Marcel Manser (links) freuen sich mit dem Gewählten.

Das Ergebnis gleicht jenem des ersten Wahlgangs. Die Stimmen der nun nicht mehr angetretenen Corinne Egli verteilten sich auf die beiden verbliebenen Kandidaten, mit leichtem Plus für Zellweger: Seinen 48-Stimmen-Vorsprung im ersten Wahlgang baute er auf 74 Stimmen aus. Die Stimmbeteiligung ging im zweiten Wahlgang leicht zurück, um 2,7 Prozent.

Indermaur gratulierte sofort

Kaum hatte Andreas Zellweger gestern Mittag vom noch amtierenden Gemeindepräsidenten Jakob Schegg telefonisch das Wahlresultat erfahren, rief auch schon Heinz Indermaur beim Wahlsieger an und gratulierte ihm. Auch an der FDP-Wahlfeier im Lokal der Weinbaugenossenschaft war Indermaur einer der Ersten, um Zellweger auch von Angesicht zu Angesicht alles Gute zu wünschen. Später meinte Indermaur, er freue sich auf die Zusammenarbeit; zumal im Dorf parteiübergreifend schon bisher gut zusammengearbeitet worden sei, bestehe bereits eine gute Grundlage. In einer kleinen Gemeinde wie Berneck sei ein konstruktives Zusammenwirken ja auch unumgänglich.

Blumen und Wein

Während Indermaur entspannt wirkte, dem politischen Gegner Fairness im Wahlkampf bescheinigte und sich als guter Verlierer mit gutem Resultat hervortat, herrschte bei der FDP grosse Freude. Helga Klee als Vizepräsidentin der Partei beglückwünschte Andreas Zellweger mit einem grossen Blumenstrauss und überreichte einen zweiten dessen Gattin Claudia. Vom früheren CVP-Präsidenten Alois Dietsche, der heute die Weinbaugenossenschaft präsidiert, erhielt Zellweger eine 4,5-Liter-Flasche mit der Aufschrift «Wir gratulieren».

Gelitten, gestritten, gekämpft

Andreas Zellweger bekräftigte seine Bereitschaft, weiterhin den Weg konstruktiven Zusammenwirkens zu beschreiten – und dies sogar eher noch ein wenig stärker als bisher. In ihrer kleinen Ansprache meinte Helga Klee: «Wir haben zusammen gelitten, gestritten, aber vor allem gekämpft» – und heute sei die «Freude riesig». Zumal mit Zellwegers Wahl durchaus hohe Erwartungen verknüpft sind, meinte selbst Parteikollegin Klee, man werde die Arbeit des neuen Gemeindepräsidenten bei aller Freude natürlich auch kritisch begleiten. Zellweger liess bei all der Freude seinen Respekt vor der neuen Aufgabe erkennen, dankte dem Wahlstab für seinen grossen Einsatz und der FDP für den uneingeschränkten Rückhalt seit der einstimmigen Nomination im Juni. 326 Tage sei es her, dass er seine Bewerbung abgeschickt habe. In dieser Zeit habe die Familie öfter zurückstehen müssen. Umso grösser sei die Freude auch bei seinen Töchtern Ronja (12) und Andrina (10), die gestern wegen eines sportlichen Engagements der Wahlfeier des Vaters nicht beiwohnen konnten.

Heinz Indermaur (links), der Kandidat der CVP, war an der FDP-Wahlfeier einer der ersten Gratulanten. (Bilder: Gert Bruderer)

Heinz Indermaur (links), der Kandidat der CVP, war an der FDP-Wahlfeier einer der ersten Gratulanten. (Bilder: Gert Bruderer)

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