«Zaubertricks bleiben geheim»

ST.MARGRETHEN. Während den kommenden zwei Wochen werden im Rheinpark unter dem Titel «Magie erleben» diverse Formen der Zauberkunst ausgestellt. Gelernte Künstler bieten zusätzlich Shows und eine Zauberschule an.

Samuel Tanner
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Zauberkünstler Martin Tschanett führte zusammen mit einer Assistentin aus dem Publikum den «Fliegenden Tisch» vor (links). Sofort formierten sich Menschentrauben (oben rechts). Als Zugabe zeigte der Zauberer Schnur-Tricks (unten rechts). (Bilder: Samuel Tanner)

Zauberkünstler Martin Tschanett führte zusammen mit einer Assistentin aus dem Publikum den «Fliegenden Tisch» vor (links). Sofort formierten sich Menschentrauben (oben rechts). Als Zugabe zeigte der Zauberer Schnur-Tricks (unten rechts). (Bilder: Samuel Tanner)

«Das kann ich fast nicht glauben.» Rheinpark-Geschäftsführer Giancarlo Gelsomino stand vor dem «indianischen Koffer» und staunte. Soeben hatte der gelernte Zauberkünstler Martin Tschanett erklärt, wie zwei Künstler mit Hilfe eines Tuches innert weniger Sekunden die Positionen wechseln. Die Zauberkunst fasziniert – das ist das Thema der aktuellen Ausstellung im Einkaufszentrum Rheinpark, die seit gestern und noch bis am 16. Oktober läuft.

«Zaubern ist Übungssache»

Die Event-Veranstalter bieten die verschiedensten Sparten der Zauberei an. Von Kinderprogrammen über Mental-Kunst im Stile von Fernsehstar Uri Geller bis zu Schnur-Tricks. Einerseits präsentiert der Künstler Tschanett stündlich eine Show – andererseits sind antike Zauber-Plakate sowie Requisiten zu sehen. Bei seinen Aufführungen zählt der international aufführende Zauberer auch auf das Publikum. «Ich beziehe sowohl Kinder wie auch Erwachsene mit ein», sagte Tschanett.

«Für die Kinder gibt es zusätzlich das Märchen <Von einem Ritter und einem Drachen>», bei dem sich ebenfalls vieles um die Zauberkünste drehen wird.» Während der zweiten Ausstellungswoche wird Tschanett vom Österreicher Ralf Rolsn abgelöst.

«Die Besucher können sich die Zauberei etwas genauer anschauen. Die Tricks bleiben jedoch geheim», schmunzelte der Zauber-Künstler, der sich seine Inspirationen zweimal jährlich in der amerikanischen Gaukler- und Zauberei-Hauptstadt Las Vegas holt.

Er ist Mitglied des «Magischen Zirkels Österreich» und zaubert schon seit zwanzig Jahren. «Zaubern ist Übungssache», sagte Tschanett überzeugt. Weiter sind Geduld und eine ausgeprägte Fingerfertigkeit gute Voraussetzungen für Anfänger. Denn «der Markt ist gross», fügte der prämierte Künstler hinzu. Die Veranstalter zeigen sich auch bereit, dem Publikum die Requisiten zu erklären.

Ausser den Ausstellungen und den halbstündigen Shows sind auch Informationen zu Zauber-Clubs in der Region oder zur Geschichte der Zauberei (siehe Kasten) verfügbar. Zur Ausstellung gehören weiter Geschicklichkeitsspiele und ein Zauber-Quiz, bei dem Kinder gegeneinander antreten und Preise gewinnen können.

Kinder auf der Bühne

Als Martin Tschanett nach dem Rundgang noch auf die Bühne stieg, Licht und Musik einschaltete und einige Zaubertricks vorführte, formierte sich sofort eine Menschentraube.

Der Künstler zeigte Schnur-Tricks oder liess einen Tisch fliegen. Immer wieder holte er kleine Kinder zu sich auf die Bühne und liess sie bei seinen verblüffenden Kunststücken assistieren.

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