Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Woran Hersteller von Zündhölzern starben

RÜTHI. Alle Möglichkeiten Feuer zu entfachen, kann man an der Ausstellung «Feuer und Flamme» im geheizten Ortsmuseum Rüthi-Büchel diesen Sonntag ab 14 Uhr mit Führung kennenlernen. Dabei wird auch zu hören sein, dass die ersten Zündholz-Hersteller an einer sogenannten «Phosphor-Nekrose» starben.
Phosphor-Streichhölzer. (Bild: pd)

Phosphor-Streichhölzer. (Bild: pd)

RÜTHI. Alle Möglichkeiten Feuer zu entfachen, kann man an der Ausstellung «Feuer und Flamme» im geheizten Ortsmuseum Rüthi-Büchel diesen Sonntag ab 14 Uhr mit Führung kennenlernen. Dabei wird auch zu hören sein, dass die ersten Zündholz-Hersteller an einer sogenannten «Phosphor-Nekrose» starben.

Jakob Friedrich Kammer stellte seit 1833 Phosphor-Streichhölzer her, die sich leicht selber entzündeten und mit dem giftigen weissen Phosphor dazu führten, dass den Herstellern die unteren Zähne ausfielen und sich ihre Kinnknochen auflösten. Die Krankheit nannte man Phosphor-Nekrose (vom griechischen «nekroo – ich töte»). An der Berner Konvention 1906 wurde die Zündholzherstellung mit weissem Phosphor verboten. Man verarbeitete dann den roten Phosphor, den man später vom Zündkopf an die Reibfläche verlegte. Das Patent erwarb der schwedische «Zündholzkönig» Ivar Kreuger, der damals in 33 Ländern mit 260 Fabriken das Zündholzmonopol innehatte. (pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.