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WOLFHALDEN: Rock und Blues am Wolfshügel

Durch eine Mischung aus Groove bis hin zu intensivem Hard-Rock und einem internationalen Bandaufgebot lockte das Open Air Rock The Wolves zahlreiche Rockbegeisterte in die Appenzeller Hügellandschaft.
Patrick Dombrowski
Das Gratis-Open-Air Rock The Wolves verwandelt auch dieses Jahr Wolfhalden in ein Rockerparadies. (Bilder: Patrick Dombrowski)

Das Gratis-Open-Air Rock The Wolves verwandelt auch dieses Jahr Wolfhalden in ein Rockerparadies. (Bilder: Patrick Dombrowski)

Patrick Dombrowski

Den Auftakt am Freitag bildete Alex Good Band. Sie versetzten mit ihrem frischen Classic Rock und viel Retro-Flair den Wolfshügel in Schönenbühl in die 60er- und 70er-Jahre zurück. Danach folgte mit der amerikanischen Sängerin Dana Fuchs der gros- se Headliner des Open Airs. Mit ihrer kräftigen Rauch- und Honigstimme begeisterte sie die Zuschauer. Die Mischung aus stimmgewaltigen Liedern und einer publikumsnahen Bühnenpräsenz machten den Auftritt von Dana Fuchs zu einem einzigartigen Erlebnis.

Der Samstag war vor allem geprägt von zahlreichen Schweizer Gruppen. Darunter Prepaid, Forevermore und Black Diamonds. Das zweite grosse Highlight folgte dann am Abend mit der britischen Band The Quireboys. Ihr stark vom Rhythm ’n’ Blues beeinflusster Hard-Rock brachte die Hügellandschaft zum Beben. Abgerundet wurde das Programm am Sonntag durch den Rock-Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Ennulat.

Vielversprechende Newcomer

Traditionsgemäss fand am Samstagnachmittag der Newcomer-«Bandwettbewerb» statt. Jedes Jahr erhalten hier regionale Bands die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Für den Veranstalter Manfred Züst ist das ein wichtiger Aspekt in seinem Programm: «Mit dem Bandwettbewerb wollen wir neue einheimische Künstler fördern und ihnen eine Plattform bieten, um sich präsentieren zu können.» Der Sieg am Wettbewerb ist zwar mit keinem Preisgeld verbunden, dafür aber mit einigem Renommee. Denn die Siegerband darf im darauffolgenden Jahr das Hauptprogramm am Samstag eröffnen.

Dieses Jahr traten Gazzou, Barefoot to the Moon und die Vorderländer Hackbrettkücken gegeneinander an. Unter den strengen Augen dreier musikkundiger Juroren und zahlreichen Zuschauern rockten sie gegen- einander an. Die Juroren achteten speziell auf die Beurteilungskriterien Musikalität, Originalität und Bühnenpräsenz. Den Anfang machten die Vorderländer Hackbrettkücken. Modern, vielseitig und mit viel Liebe zum musikalischen Detail präsentierten sie ihre Crossover-Musik. Weiter ging es mit Barefoot to the Moon. Um ihrem Namen auch gerecht zu werden, betrat der Sänger Moritz Bernasconi barfüssig die Bühne.

Zum Schluss des Bandwettbewerbes trat mit stampfenden Bässen, treibenden Beats und einer ordentlichen Portion Folk-Pop die Band Gazzou auf. Den Bandwettbewerb gewann dieses Jahr Barefoot to the Moon. Mit ihrem «Moonrock» konnten sie die Jury von sich überzeugen. Nach den Angaben der Juroren, seien dieses Jahr aber alle Newcomer so gut gewesen, dass man sie für nächstes Jahr ins feste Programm einplane.

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