WOLFHALDEN: Mühlen im Wandel der Zeit

Ein Buch listet Müllereibetriebe im Appenzellerland auf – auch die traditionsreiche Bodenmühle.

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Heute ein geschütztes Kulturgut: die Bodenmühle. (Bild: egb)

Heute ein geschütztes Kulturgut: die Bodenmühle. (Bild: egb)

WOLFHALDEN. Die Bodenmühle in Wolfhalden hat eine bewegte Geschichte. Sie profitierte vom Wasserreichtum des im Gebiet Kaien ob Heiden entspringenden Gstaldenbachs. Trotz genügend Wasser wurde der Müllereibetrieb bereits ums Jahr 1890 aufgegeben. Die 1698 erbaute Mühle wurde 1918 von Familie Graf-Dornbierer erworben, die eine weit bekannte Gastwirtschaft und Bäckerei betrieben. 1959 wurde die Wirtschaft und in den 1970er-Jahren auch die Bäckerei aufgehoben.

Heutige Eigentümerin der als geschütztes Kulturgut geltenden Bodenmühle ist Familie Tobler-Lutz. Einmal im Monat wird an die grosse Wirtshaus-Tradition erinnert, wird doch der Lesegesellschaft Hasli, Wolfhalden, seit Jahren regelmässig Gastrecht gewährt. Im Buch «Mahlen, Bläuen, Sägen – 250 Mühlen im Appenzellerland» sind sämtliche Betriebe am Klus-, Gstalden- und Mattenbach aufgelistet. (egb)

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