Wohnungen können saniert werden

KOBELWALD. Die Bürgerversammlung der Ortsgemeinde Holzrhode Kobelwald fand gestern nach dem Sonntagsgottesdienst statt. Sämtlichen Geschäften wurde zugestimmt. Die Rechnung schloss äusserst positiv.

Rösli Zeller
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Ohne Gegenstimme wurde dem Gutachten samt Antrag «Sanierung Alterswohnungen Oberriet» zugestimmt. (Bild: Rösli Zeller)

Ohne Gegenstimme wurde dem Gutachten samt Antrag «Sanierung Alterswohnungen Oberriet» zugestimmt. (Bild: Rösli Zeller)

An der uralten Tradition, sich nach dem Sonntagsgottesdienst zur Bürgerversammlung zu treffen, hält die Ortsgemeinde Holzrhode Kobelwald (OGHK) fest. Die Bürgerschaft schätzt diese Zusammenkunft, um über das Befinden ihrer OG zu entscheiden. Tradition hat dabei die Abgabe von Gutscheinen zur Einkehr in einem der Dorfrestaurants nach dem getätigten Geschäft. Präsident Andreas Ammann sprach einleitend zu Negativzinsen, der Weltwirtschaft und dem Holzmarkt Ostschweiz.

Sanierung der Alterswohnungen

Das Haupttraktandum bildete das Gutachten samt Antrag «Sanierung Alterswohnungen Oberriet». Innerhalb von zwei Jahren werden 26 Wohnungen mit veranschlagten Renovationskosten von 850 000 Franken saniert. Der Kauf dieser Liegenschaft beweist sich als grosser Glücksfall für die OGHK. Die Wohnungen sind alle vermietet. Ohne Wortmeldung genehmigte die Bürgerschaft einstimmig die Sanierung.

Der Abschluss der Rechnung 2014 fällt deutlich über den Erwartungen aus. Es konnte ein Gewinn vor Abschreibungen und Rückstellungen von rund 150 000 Franken erzielt werden. Werden die Direktabschreibungen der Sanierung von zwei Wohnungen dazu addiert, so resultierte gar ein Ertragsüberschuss von 214 000 (Vorjahr 194 000) Franken. Dies ist eine Besserstellung gegenüber dem Budget von 110 000 Franken. Für das laufende Jahr wird mit einem Ertrag von 416 000 bei Aufwendungen von 329 000 Franken gerechnet. Diskussionslos und einstimmig wurden Rechnung und Voranschlag angenommen.

Schattenwurf und Gedenken

Beim Projekt «Sonne» – Schattenwurf im Winter durch den Kapf – hat Revierförster Röbi Kobler einen Erschliessungsweg projektiert und ausgeschildert. Bis Mitte Februar hat die Interessengruppe die Möglichkeit, beim Kantonsforstamt schriftlich Stellung einzureichen. Dieses Projekt brauche seine Zeit, und Wunderlösungen dürften keine erwartet werden, so Präsident Ammann.

Der forstwirtschaftliche Gewinn wurde gemäss Verteilschlüssel an die Ortsgemeinden ausbezahlt. Die OGHK erhielt den Betrag von 1956 Franken.

Dem im November verstorbenen Ernst Kobler, langjähriger OGHK-Präsident und 23 Jahre Alphirt, wurde ehrend gedacht.

Am 2. August wird zu einem Alpgottesdienst eingeladen und am 22. August findet ein «Gmoawearch» statt.

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