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WM-Bronze mit Diepoldsauer Hilfe

Das Schweizer Frauen-Nationalteam hat an der WM in Brasilien dank eines klaren Sieges gegen Chile Bronze gewonnen. Mit dabei: Drei Diepoldsauer.
Tanja Bognar (links) feiert mit ihrem Team WM-Bronze. (Bild: pd)

Tanja Bognar (links) feiert mit ihrem Team WM-Bronze. (Bild: pd)

In Curitiba hatten die Schweizer Faustballerinnen im Jahr 2002 auf sensationelle Weise den Weltmeistertitel gewonnen. Seither waren sie an Weltmeisterschaften ohne Medaille geblieben. Weder bei der Heim-WM in Jona (2006) noch bei den Titelkämpfen in Santiago de Chile (2010) und Dresden (2014) war ihnen der angestrebte Sprung aufs Podest geglückt. 14 lange Jahre musste sich Swiss Faustball gedulden, ehe wieder ein Frauenteam einen zählbaren WM-Erfolg verbuchen konnte. Dieser wurde im fernen Brasilien herausgespielt, und wie beim Titelgewinn im Jahr 2002 hiess der Austragungsort Curitiba. Im Spiel um die Bronzemedaille liess das von Toni Lässer gecoachte Schweizer Team nichts anbrennen und siegte gegen Chile verdient mit 4:0.

Bognar nicht von Beginn weg auf dem Feld

Bei den Schweizerinnen standen im abschliessenden Spiel um Bronze Andrea Gerber (Oberentfelden-Amsteg), Janine Stoob (Jona), Natalie Berchtold (Jona), Sabrina Siegenthaler (Oberentfelden-Amsteg) und Tina Baumann (Jona) in der Startformation. Aber neben dem Diepoldsauer Trainer Lässer sind auch zwei Spielerinnen des SVD Diepoldsau an der Medaille der Schweizer Nationalmannschaft massgeblich beteiligt. Vor allem Tanja Bognar, die mit 18 Jahren Jüngste im Schweizer Kader. Sie schaffte den Sprung von der U18-Auswahl ins Nationalteam dank starker Leistungen beim Bronze-Gewinn an der diesjährigen Nachwuchs-WM («Rheintaler» und «Volkszeitung» berichteten). Ausserdem ist auch Bognars Teamkollegin Jamie Bucher mit zur WM nach Brasilien gereist, kam als Pikett-Spielerin aber auf dem Feld noch nicht zum Einsatz. Dafür war die Unterstützung von aussen umso grösser.

Die Partie gegen Chile verlief zu Beginn sehr ausgeglichen. Bis zum 6:6 im ersten Satz vermochte sich keines der beiden Teams entscheidend abzusetzen. Dann gelangen dem Schweizer Team zwei Punkte in Serie zum 8:6. Wenig später konnte der erste Satzball zum 11:7 verwertet werden.

Den zweiten Durchgang begannen die Schweizerinnen furios. Sie erspielten sich einen 4:1-Vorsprung. Danach folgte eine schwächere Phase, in der dem Gegner der zwischenzeitliche Ausgleich (6:6) zugestanden werden musste. In der Schlussphase des zweiten Satzes agierte das Swiss Team, bei dem mittlerweile Celina Traxler (Jona) für Andrea Gerber im Angriff agierte, dann wieder entschlossener. Somit konnte auch dieser Satz mit 11:8 gewonnen werden.

Die Schweizerinnen erwischten auch im dritten Durchgang den besseren Start. Sie erspielten sich zwischenzeitlich einen Dreipunktevorsprung (7:4), gestanden später den Chileninnen aber nochmals den Ausgleich zu (8:8), ehe mit drei Punkten in Serie der neuerliche 11:8-Satzerfolg und somit die 3:0-Führung unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Im vierten Satz gab es aus Schweizer Sicht einige bange Momente zu überstehen. Nach einem verpatzten Start handelte sich das Swiss Team zwischenzeitlich einen 3:7-Rückstand ein. Danach bewiesen die Spielerinnen Moral, verkürzten zuerst auf 5:7 und rissen die Führung in der Schlussphase an sich (9:8). Die Jonerin Celina Traxler verwertete schliesslich den zweiten Matchball zum 11:9 und sicherte damit dem Schweizer Team im Kampf um die begehrte WM-Bronzemedaille einen klaren 4:0-Sieg.

Den Titel an der diesjährigen Weltmeisterschaft gewann Deutschland dank eines 4:2-Sieges über Brasilien. (pd)

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