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«Wir sind noch nicht durch»

Der FC Rebstein verkörpert in der 2. Liga Mittelmass. Unzufrieden ist man auf der Birkenau aber nicht: Die Priorität heisst immer noch Ligaerhalt.
Remo Zollinger
Dreh- und Angelpunkt im Rebsteiner Spiel: Mittelfeldmotor Dalibor Vasic. (Bild: Remo Zollinger)

Dreh- und Angelpunkt im Rebsteiner Spiel: Mittelfeldmotor Dalibor Vasic. (Bild: Remo Zollinger)

FC REBSTEIN. Auffällig viele Rebsteiner halten sich auf der Degern auf, um das Cupspiel zwischen Au-Berneck und Weesen zu schauen. Der Grund? Rebsteins Startgegner duellieren sich gerade um einen Platz im Halbfinal des OFV-Cups. Sie tun es auf hohem Niveau, besonders Weesens Stürmer David Kuzel hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Anspruchsvoller Start

Kuzel war es, der in der Hinrunde Rebsteins Fehlstart besiegelte. Er bereitete Weesens 2:1 in der Nachspielzeit vor. Darauf folgte ein Sieg bei Au-Berneck – und weiter ein Wechselbad der Gefühle. Die Giger-Elf überzeugte oft gegen gute Gegner, rang beispielsweise Montlingen in einem spektakulären Spiel ein 3:3 ab. Gegen schwächere Mannschaften gelang es dem FCR aber nicht, dem Spiel den Stempel aufzudrücken. «Das 2:2 in Triesen war unser schlechtestes Spiel der Vorrunde», sagt Trainer Andy Giger. Triesen ist Tabellenletzter, Rebstein gelang das 2:2 erst tief in der Nachspielzeit.

Nun reist Rebstein am Samstag nach Weesen, am Sonntag in einer Woche darauf empfängt der FCR Au-Berneck. Kein einfaches Programm zum Auftakt.

Kurz vor dem Cupspiel in Au hatte Rebstein bei der Hauptprobe für die Meisterschaft den FC Rüthi mit 3:1 besiegt. Vasic, Köppel und Böhrer trafen für die Grün-Weissen, die besonders in der zweiten Halbzeit eine abgeklärte Leistung zeigten. Die Testspiele zuvor waren weniger gut: 15 Gegentore kassierte der FCR in fünf Spielen, sechs davon gegen Winkeln.

Der Trainer ist mit der Vorbereitung dennoch zufrieden – besonders, weil der Trainingsbesuch besser war als in der Hinrunde. «Es wird jetzt nicht mehr jeder spielen, der mal in einem Training ist», sagt Giger. In der Hinrunde war der Trainingsbesuch für den Trainer an der unteren Toleranzgrenze. Nun geht das Team mit einem neuen Kitt in die Rückrunde, dazu beigetragen hat auch ein kurzes Trainingslager am Gardasee.

Das Kader ist breiter

Der Trainingsbesuch wurde auch deshalb besser, weil das Kader wuchs. Manuel Enzler kam aus St. Margrethen, Marcel Dürr vom «Zwei». Neu dabei sind auch die Torhüter Marco Lenz und Michael Mäder sowie Fisnik Haxhijaj. Bei den Abgängen sticht Fabio Müller heraus, der sich zu einem sicheren Wert entwickelt hatte. «Mit ihm verlieren wir nicht nur einen guten Spieler, sondern auch viel Führungsqualität», bedauert Hansueli Steiner. Glücklich ist der Präsident über den Verbleib von Mittelfeldmotor Dalibor Vasic: «Im Moment ist er der Dreh- und Angelpunkt unseres Spiels.»

Aus dem Tabellenmittelfeld startet Rebstein mit 15 Punkten in die Rückrunde, das sind sieben mehr als die Mannschaften um den Strich. «Wir sind noch nicht durch», warnt Giger, «zehn, elf Punkte brauchen wir noch, um die Klasse sicher zu halten.» Der Präsident nähme gerne auch etwas mehr: «Es wäre schön, mal 30 Punkte zu erreichen», sagt Steiner.

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