«Wir sind dort, wo wir hingehören»

Der FC Rheineck schliesst die Vorrunde auf dem vierten Platz in der 3. Liga ab. Trainer Didi Metzler und Sportchef Franco Frisenda sind zufrieden.

Günther Böhler
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FC RHEINECK. Nur zwei Niederlagen stehen zu Buche, wobei Rheineck zu Saisonbeginn gegen den Winter-König Ruggell (1:2) gut mithielt. Beim 0:3 gegen Rüthi agierte man allerdings äussert schwach, und Cheftrainer Didi Metzler nahm nach dieser Auswärtspleite kein Blatt vor den Mund.

Und das mit Wirkung, denn nach dieser Derby-Schlappe blieb man zuletzt fünf Partien in Folge unbesiegt. Da man aber in diesem Zeitraum vier Unentschieden einfuhr, wuchs das Punktekonto nicht wie erhofft an.

Junge gut integriert

«Das eine oder andere Unentschieden ist sicher zu viel. Obwohl wir Punkte verschenkt haben, bin ich mit dem Herbst doch sehr zufrieden», stellt Metzler fest. «Man darf nicht vergessen, dass wir eine der jüngsten Mannschaften der Liga haben. Wir sind im Moment dort, wo wir hingehören», führt der Vorarlberger weiter aus. «Wir haben sehr wenig Gegentore erhalten, allerdings auch wenig Treffer geschossen», erläutert der Übungsleiter, der wie üblich eine genauere Analyse seinem Sportchef Franco Frisenda überlässt.

Der stösst in dasselbe Horn wie Metzler und hebt zusätzliche positive Aspekte in den Vordergrund. «Die Integration der jungen Spieler – neben zwei 16- und einem 17-Jährigen waren regelmässig weitere U20-Akteure im Einsatz – läuft sehr gut. Unsere Strategie geht auf. Es ist auch toll, welchen Teamgeist wir haben», führt Frisenda zufrieden aus. Beim FC Rheineck besteht also in der Winterpause personell kein Handlungsbedarf.

Neu geweckte Begeisterung

In der Rückrunde soll vor dem gegnerischen Gehäuse mehr Effizienz gezeigt werden und auch bezüglich den Strafpunkten (mit 37 liegt man weit vorne) ist Besserung geboten. Die Metzler-Schützlinge trainieren übrigens bis kurz vor Weihnachten, wenn es das Wetter zulässt zweimal wöchentlich, weiter im Freien. Die neu geweckte Begeisterung im Lager der Rheinecker macht sich also auch hier bemerkbar.