«Wir müssen aufeinander hören»

Kürzlich trafen sich die Sängerinnen und Sänger des katholischen Kirchenchores im Bernecker Restaurant Ochsen zur Hauptversammlung.

Drucken
Teilen
An der HV (v. l.): Beatrice Hiestand (neu), Dirigent Rudl Berchtel, Maria Frisch (40 Jahre), Paul Lichtensteiger (neu). (Bild: pd)

An der HV (v. l.): Beatrice Hiestand (neu), Dirigent Rudl Berchtel, Maria Frisch (40 Jahre), Paul Lichtensteiger (neu). (Bild: pd)

Berneck. In seinem Bericht rief Präsident Reinhard Waibel die Höhepunkte des vergangenen Jahres nochmals in Erinnerung. Herausragend war der Auftritt am Kirchenfest mit der Krönungsmesse von W. A. Mozart als Projektchor und am Christkönigssonntag die Messe «Solennelle in cis-Moll» von Louis Vierne. Gesellschaftlicher Höhepunkt war der dreitägige Ausflug nach Wien. Die Anreise mit der Bahn bot Gelegenheit zu Kontakten unter den Chormitgliedern. Das Programm mit den kulturellen und kulinarischen Höhepunkten fand Gefallen. Für alle war der sonntägliche Ausflug zum Zisterzienserkloster Heiligenkreuz im Wienerwald neu und interessant. Weltweit bekannt wurde Heiligenkreuz besonders durch den Papstbesuch und die kürzlich erschienene Doppel-CD «Chant for paradise» mit ausschliesslich gregorianischen Gesängen der Mönche.

Der Chorbestand von 31 Mitgliedern blieb erhalten, da drei Austritte durch drei Neueintritte wieder ausgeglichen wurden. Neu wurden Beatrice Hiestand und Nathalie Egger im Sopran und Paul Lichtensteiger im Bass aufgenommen. Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft konnte Maria Frisch geehrt werden. Sie war über 20 Jahre als Kassierin tätig. Ebenfalls bereits 20 Jahre arbeitet Ruth Hongler in der Kommission mit.

Der Dirigent Rudl Berchtel gab das diesjährige Programm bekannt. An Ostern werde die Bruckner Messe in C-Dur und am Kirchenfest die Theresienmesse von Haydn gesungen. In Wien habe er eine neue Messe des Römers G. B. Casali in G-Dur gefunden und im September wird die «Kleine deutsche Festmesse» des St. Gallers Paul Huber aufgeführt.

Präses Pfarrer Josef Benz nahm in seine Rede das Motto des Präsidenten Reinhard Waibel vom Hören auf. «Wir haben zwei Ohren, aber nur einen Mund und müssen deshalb aufeinander hören und auch auf Gott hören.» Er bedankte sich für das, was der Chor zu Gehör führt. Nach dem vorzüglichen Essen erlebten die Anwesenden nochmals einen Blitzbesuch in Wien mit einem Bildervortrag; danach wurden Lieder gesungen und der Abend klang mit Gesprächen aus. (pd)

Aktuelle Nachrichten