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Willkommen in Liga 2 ½

In der 2. Liga im Abstiegskampf, in der 3. Liga im Rennen um den Aufstieg – die passende Liga für die meisten Rheintaler Teams muss noch erfunden werden.
Yves Solenthaler
Der FC Triesenberg, hier beim 3:3 in der Vorrunde, ist ein Aufstiegskonkurrent des FC Rheineck mit Nicola Di Gregorio (rechts). Wer steigt in der Rückrunde höher? Und wer bleibt am Boden kleben wie ein Schatten (seiner selbst)? (Bild: Remo Zollinger)

Der FC Triesenberg, hier beim 3:3 in der Vorrunde, ist ein Aufstiegskonkurrent des FC Rheineck mit Nicola Di Gregorio (rechts). Wer steigt in der Rückrunde höher? Und wer bleibt am Boden kleben wie ein Schatten (seiner selbst)? (Bild: Remo Zollinger)

Der FC Rebstein ist zwar letzten Sommer in die 2. Liga aufgestiegen. Dort angekommen ist er aber bis heute nicht: Nur ein Sieg und fünf Punkte gab es bisher in der höchsten Regionalliga.

Auch die anderen vier Rheintaler Zweitligisten können nicht entspannt in die Rückrunde steigen. Sie belegen zwar Mittelfeldplätze (4, 5, 7 und 8), jedoch mit deutlich grösserem Rückstand auf den Spitzen- als Vorsprung auf den Abstiegsplatz: Für die Rheintaler beginnt mit der Rück- die Abstiegsrunde.

Allerdings mit unterschiedlichen Schattierungen: Vom FC Altstätten, der noch im Cup dabei ist, kann erwartet werden, dass er sich allfälliger Sorgen schnell entledigt. Die Altstätter waren auch die einzigen aus diesem Quartett, die vor einem Jahr nicht in Abstiegsnot gerieten – im Gegenteil: Sie waren im Frühling 2018 Konkurrent des FC Widnau im Aufstiegsrennen.

Auch Au-Berneck sollte zum Ligaerhalt in der Lage sein, allerdings ist es eben Au-Berneck, das schon letzte Saison in den Abstiegskampf schlitterte, obschon es mit grossen Ambitionen angetreten war.

Dasselbe gilt für den FC St. Margrethen, der im Winter zudem seinen Sturm abgeben musste und bei dem es unklar ist, wie es nach dem Rücktritt von Präsident Natal Schnetzer mit der Vereinsführung weitergeht.

Montlingen stieg vor zehn Jahren auf und war sofort ein 2.-Liga-Spitzenteam. Seit den letzten zwei, drei Saisons – seit der FCM vermehrt auf eigene Spieler setzt – geht’s aber primär darum, in der Liga bleiben zu können.

Zu schlecht für die 2. und zu gut für die 3. Liga? Das wäre zu plakativ, immerhin weisen St. Margrethen, Au und Montlingen mehr oder weniger ausgeglichene Vorrundenbilanzen aus.

Aber die Tendenz ist klar: In der 2. Liga zu bestehen, wird für kleinere Vereine zunehmend schwer. St. Margrethen, Au und Montlingen befinden sich an der Schwelle zwischen 2. und 3. Liga – Rebstein ohnehin.

Dort liegen auch Rheineck und Rüthi, allerdings auf der anderen Seite. Für sie beginnt am Wochenende die Aufstiegsrunde in der 3. Liga.

Eine Auf-/Abstiegsrunde zwischen der 2. und 3. Liga hätte viele Rheintaler Derbys zur Folge. Es wäre auch spannend in Liga 2 ½.

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