Wiesental-Schüler im Sozialeinsatz

Während der Sondertage vor den Sommerferien machten die Schüler des Oberstufenzentrums Wiesental die Erfahrung, uneigennützig für die Allgemeinheit und für Bedürftige zu arbeiten.

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Altstätten. «3333 Stund, s'Wiesetal häts!» Bei der Hochrechnung der geplanten Arbeitszeiten für die Sondertage am Wiesental und der Anzahl Schülerinnen und Schüler kamen die Organisatoren auf diese hohe Zahl an Stunden, welche für die geplanten sozialen Einsätze zur Verfügung standen.

Letztlich waren es aber sogar bedeutend mehr Stunden, welche die Schülerinnen und Schüler für das Wohl und zugunsten anderer eingesetzt haben.

Auf der Alp und im Altersheim

Während die einen ihre Muskelkraft in die Dienste von Naturschutz, Melioration und Alp- und Forstkorporationen stellten, besuchten andere Altersheime und Behindertenwerkstätten und unterhielten die Bewohner mit Musik und Spiel oder gingen mit ihnen spazieren. Andere wiederum halfen aktiv in Familien mit.

Geld für Institutionen

Einige Gruppen arbeiteten konkret darauf hin, möglichst viel Geld für gemeinnützige Dienste zu sammeln. Zu diesem Zweck wurden zugunsten der Stiftung «Denk an mich» Fahrräder geputzt. Dabei kamen über 1000 Franken zusammen. Eine zweite Gruppe hat Cupcakes gebacken und am Mittwoch auf dem Markt und vor den Schulen verkauft. Eine weitere Gruppe setzte ihre gestalterischen Fähigkeiten ein, und anlässlich einer Vernissage wurden die Werke dann verkauft. Auf diese Weise kamen über 2000 Franken zusammen, welche der Kinderspitex weitergeleitet werden konnten. (pd)